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STYLE: People Of Berlin Pt.2


Nicht nur in der Popkultur ist Style ein Statement, eine Möglichkeit, die innere Größe nach außen zu tragen. Auch auf den Straßen Berlins spielt Mode eine entscheidende Rolle. Bevor wir wissen, wer auf dem IMA 2019 in Berlin den Preis in der Kategorie STYLE gewinnt, haben wir uns auf den Straßen Berlins umgesehen und für euch die besten Streetstyles und Fashiontipps 2019 zusammengefasst.

Jin, 23

Jin findet, Bequemlichkeit sei in Berlin wichtiger als Style
Jin findet, Bequemlichkeit sei in Berlin wichtiger als Style.

Was trägst du heute? 

Meine Jacke ist von UNIQLO und der Rest meiner Klamotten von einem chinesischen Onlineshop namens „taobao“. Meine Schuhe sind von Converse.

Gibt es Künstler, die dich in Sachen Style inspirieren?

Rihanna. Ihre Styles wirken frech und auch ein bisschen dramatisch, trotzdem sieht sie immer gut aus.

Gibt es für dich derzeit Fashion Go´s oder No-Go´s?

Jeder sollte das tragen, was er möchte.

Hat Berlin einen typischen Style?

Im Winter tragen die Leute natürlich dicke und warme Kleidung. Bequeme Styles sind ein wichtigeres Kriterium. Ich lebe normalerweise in Milan und da sieht man schon, dass die Leute mehr Wert darauf legen, sich schick zu machen und stylisch auszusehen.

Loris Kuhn, 15

Loris – „Politisch und Punk und so“

Was trägst du heute?  

Eine Lederjacke, die ich bei Ebay Kleinanzeigen gekauft habe. Die Buttons daran habe ich entweder selbst gemacht, oder bei Veranstaltungen gekauft. Wobei, die meisten sind schon von mir selbst gedruckt.

Wie würdest du deinen persönlichen Style beschreiben?

Politisch und punkig.

Gibt es Künstler, die dich in Sachen Style inspirieren?

Vor allem Künstler aus der Punk-Szene inspirieren mich – Sex Pistols zum Beispiel. Die ganzen alten Sachen eben.

Gibt es für dich derzeit Fashion Go´s oder No-Go´s?

Ich finde es ziemlich albern, wenn man so drauf ist und umbedingt etwas Teures kaufen oder tragen will, nur weil es Trend ist.

Hat Berlin einen typischen Style?

Nee, Berlin ist total gemischt. Da gibt es nicht den einen Style.

Iva, 32

Iva: „Die Unterschiede machen uns schön und interessant“
Iva: „Die Unterschiede machen uns schön und interessant“

Was trägst du heute? 

Heute trage ich eine recht flauschige Jacke, die ich vom Flohmarkt einer italienischen Militärbasis habe. T-Shirt und Jeans-Oberteil habe ich aus einem Shop hier in Berlin. Die Marke meiner Leggins heißt „Sparks“, die war super teuer, ungefähr 200 Euro. Gekauft habe ich sie in einem Flughafenshop. Die Skate-Schuhe sind von DVS.

Wie würdest du deinen persönlichen Style beschreiben?

Ich komme aus der Techno- und Rave-Szene, genauer gesagt eher aus der italienischen Hardcore-Techno-Underground-Szene. Da trägt man meist Skater-Klamotten. Seit Kurzem rutsche ich aber immer mehr in eine Art Dark-Style. Insofern bin ich eigentlich immer komplett schwarz angezogen und trage auch passendes Make up. Sehr gut dazu passen auch Animal-Prints, wie zum Beispiel auf meiner Jacke. Piercings hatte ich auch, aber die trage ich inzwischen nicht mehr.

Gibt es Künstler, die dich in Sachen Style inspirieren?

Damals war das auf jeden Fall Eminem. Als Kind hatte ich einen ziemlichen Rap-Style. Inzwischen habe ich aber nicht mehr ganz so konkrete Vorbilder. Mein Style ist eher inspiriert durch Menschen wie Michele Lamy, ich liebe ihren Style.

Ist dir ein besonderer Style-Moment aus der Welt der Promis in Erinnerung geblieben?

Da fällt mir sofort Lady Gaga ein, die damals dieses Fleisch-Kleid trug. Neueres wüsste ich jetzt nicht. Das kann aber auch daran liegen, dass ich seit zehn Jahren keinen Fernseher mehr habe.

Gibt es für dich derzeit Fashion Go´s oder No-Go´s?

Unterschiede machen uns schön und interessant.

Gibt es einen typischen Berlin-Style?

Das kommt ganz auf die Szene an, in der du dich bewegst – und davon gibt es einige in Berlin. Da sieht man Leute, die sich Mühe mit der Fashion geben, anderen ist das völlig egal. Ich bin mir gar nicht sicher, was eigentlich gerade wirklich in ist.

 

Mehr Fashion-Portraits aus Berlin gibt es in Kürze hier. Lust auf mehr? Uns gibt es auch auf Instagram und Facebook! Am 22. November wird erstmals der International Music Award in Berlin vergeben. Mehr zum IMA erfahrt ihr hier.

Anna Tiessen
Anna Tiessen
Anna Tiessen

1000 Gäste in Berliner Philharmonie: Konzert in Zeiten von Corona

Am Freitag (19. März) startete das Berliner Pilotprojekt „Testing“. Am zweiten Tag der Kulturinitiative besuchten 1000 negativ auf Corona getestete Konzertgänger die Berliner Philharmoniker zum Sinfoniekonzert unter der Leitung von Kirill Petrenko. Hoffnung Tickets waren innerhalb weniger Minuten ausverkauft, Intendantin Andrea Zietzschmann teilte mit: „Die Musiker sind sehr aufgeregt, für sie ist es wie zehnmal Weihnachten. Einige haben sich extra für heute einen neuen Frack gekauft. Vor so vielen Besuchern haben wir zuletzt vor einem Jahr gespielt.“ Bis kurz vor der Vorstellung konnten sich Ticket-Inhaber*innen im eigens eingerichteten Testzentrum im Foyer des Kammermusiksaals und in fünf Partner-Testzentren einem Rachenabstrich unterziehen.…
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Florence And The Machine

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