Logo Daheim Dabei Konzerte

Upcoming: Blues Pills

Weiterempfehlen!
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Tage
  • Stunden
  • Minuten
  • Sekunden
Spezial-Abo
Highlight: Neu auf Netflix: Das sind die wichtigsten Netflix-Neuerscheinungen im Mai 2020

Liste

Tarantino-Ranking: Alle Filme von „Reservoir Dogs“ bis „Once Upon a Time in Hollywood“

7. Reservoir Dogs (1992)

Reservoir-Dogs_poster_goldposter_com_31-533x800
Reservoir Dogs jetzt auf Amazon.de bestellen

Siebter Platz, das klingt nach Mittelmaß. Tatsächlich aber folgt in dieser Liste ab „Reservoir Dogs“ ein Tarantino-Treffer auf den nächsten. Für eines der wohl besten Debüts aller Zeiten, dem Diamantenraub-läuft-schief-Drama, gelang es dem einstigen Videothekar Tarantino sogleich einige der besten Schauspieler der Neunziger vor die Kamera zu holen. Erst wer den Noir-Film heute wieder sieht, merkt, wie lange 1992 her ist: Tim Roth, Harvey Keitel (einer der größten Förderer Tarantinos), Michael Madsen, vor allem der junge Steve Buscemi, alle noch voll im Saft.

Heute sind es vor allem die Schlauberger unter den (Hobby)-Kritikern, die „Reservoir Dogs“ als bis heute größtes Kunststück des damals 29-Jährigen bezeichnen, weil er hier verhältnismäßig wenig aus der Filmgeschichte zitiert. Als entstünden Hommagen sonst nur aus Faulheit!

In einem jüngeren Interview merkte der Regisseur Kevin Smith an, dass „Reservoir Dogs“ ihm und anderen jungen Filmemachern Freiheit schenkte. Wenn Mörder im Anzug über Madonnas „Material Girl“ philosophieren, und Tarantino damit durchkommt – dann wir erst recht. Zumindest sind die Markenzeichen des Regisseurs, die non-lineare Erzählweise sowie eben Endlosdiskussionen über scheinbare Nebensächlichkeiten, hier nicht nur angelegt, sondern gleich vollendet. Dazu die plötzlichen Gewaltausbrüche – keiner beschmutzt Autorückbänke schöner mit Körperflüssigkeiten als Tarantino, keiner zeigt die Erbärmlichkeit von aus allen Öffnungen blutenden Smoking-Trägern so drastisch wie er.

Auch der riskanten Paarung von schönen Songs mit unerträglichen Bildern hat Tarantino mit seinem Debüt einen Kick gegeben. Als Mr. Blonde (Michael Madsen) dem armen Nash während einer Folterszene das Ohr abschneidet, ertönt „Stuck In The Middle With You“ von Stealers Wheel. Eine Zweckentfremdungs-Formel, die zu traumatischen Seherlebnissen führt, und die aus dem heutigen Kino nicht mehr wegzudenken ist.



„Pulp Fiction“: Schicksal von Bondage-Sexsklave Gimp geklärt

Quentin Tarantino hat sich in einem neuen Interview zu dem Schicksal einer seiner verrückten Charaktere aus „Pulp Fiction“ geäußert: dem Gimp. Anlässlich eines Interviews mit „Empire“, beantworte der Regisseur Fan-Fragen zu seinen Filmen, darunter natürlich auch zu seinem Klassiker „Pulp Fiction“ von 1994. Eine Frage, die so manchem seit 26 Jahren unter den Nägeln brennt, ist diese: Was wurde denn letztendlich aus dem Gimp, dem armen ledertragenden Kerl, der im Film als Bondage-Sexsklave in einer Kiste gefangen gehalten wird? Tarantino zufolge soll dieser kein gutes Ende genommen haben: „In meiner Vorstellung, also zumindest in der, als ich an dem Drehbuch…
Weiterlesen
Zur Startseite