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Highlight: Sylvester Stallone: Alle „Rocky“- und „Rambo“-Filme im Sterne-Ranking

Tarantino-Ranking: Alle Filme von „Reservoir Dogs“ bis „Once Upon a Time in Hollywood“

4. Kill Bill Vol 2 (2004)

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Obwohl als ein Langfilm abgedreht, entschied sich Tarantino „Kill Bil““ in zwei Teilen ins Kino zu bringen. Stilistisch ergab das Sinn. War „Vol 1“ noch die in eine asiatische Metropole verlegte Kung-Fu-Hommage, in der alles neongrün und schwarz glitzerte, orientierte sich „Vol 2“ am Spaghetti-Western, wo alles staubig ist und gelb und brennt.

Weniger ein Actionfilm als ein Homecoming-Drama, erfahren wir im längeren zweiten, dialogstärkeren Film mehr von Bill (David Carradine), der Ausbildung der „Braut“ (Uma Thurman) sowie über das Schicksal der gemeinsamen Tochter. Beispiellos bedrückend inszeniert ist das Martyrium der in einem Sarg lebendig begrabenen Kämpferin, und der Five Finger Death Punch ist eine der bis heute faszinierendsten Erfindungen Tarantinos.

Schlussendlich zeigten die Momente zwischen vereinter Mutter und Tochter eine Einfühlsamkeit, die man vom Regisseur zuvor nicht gesehen hatte. „Vol. 2“ bietet zudem einen echten Aha-Effekt, mit dem man auf jeden Partygespräch glänzen könnte: Bills Theorie über die Moral der verschiedenen Comic-Superhelden, und warum seine „Braut“ am ehesten mit Superman zu vergleichen ist. Der eigentlich ein Betrüger ist.


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„Once Upon A Time In Hollywood“: Tarantino musste Manson-Szenen streichen

In einem Interview mit „Entertainment Weekly“ schlüsselte der US-Schauspieler Damon Herriman kürzlich auf, welche Unterschiede es in seinen beiden filmischen Interpretation von Charles Manson gibt. In zwei verschiedenen Werken spielt der Schauspieler die Rolle des Sektenführers – in Tarantinos aktuellem Film „Once Upon A Time In Hollywood“ und in der Netflix-Serie „Mindhunter“. ROLLING-STONE-Podcast: Tarantinos „Once upon a time in Hollywood“ in der Kritik: Wie Herriman erklärte, hätte die Herangehensweise der beiden Projekte an den düsteren Kultanführer unterschiedlicher nicht sein können. Während Manson in der Netflix-Produktion ausführlicher portraitiert wird, taucht er in Tarantinos Film nur kurz auf. „Für mich war es…
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