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^ Mit dem einsteiger-rabatt in die rollsroyce-klasse: high end für gourmets Wo Burmester draufsteht, da ist High End drin: Diesen Anspruch löst die Marke nicht allein mit exquisiter Verarbeitung aller Elektronik-Zutaten ein, sondern auch mit Schaltungsdetails nach professionellem Vorbild, beispielsweise mit symmetrischen Anschlüssen für definitiv störungsfreie Signalübertragung. Mit einem „Einsteiger“-Paket für rund 26 000 Mark wendet sich Burmester nun auch an Wohlklang-Gourmets, die keine Ölquelle im Garten haben und dennoch auf extreme Qualität abfahren. Zum Set gehören der Vollverstärker Basic 959, der CD-Player Basic 963 und die Lautsprecher 961, brusthohe Dreiwege-Baßreflex-Boxen mit einem revolutionären Hochtöner: Seine Zieharmonika-formige Membran sorgt für enorme Dynamik bis in die höchsten Obertöne. Der Rest der Performance ist, auf einen kurzen Nenner gebracht, ein Traum. ¿ Solides und elegantes im zeichen der italienisch-japanischen freundschafr In den guten alten HiFi-Zeiten traten selbst die Bausteine der Vernunft-Klasse auf wie Panzerschränke: dicke Frontplatten, handliche Schalthebel, fette Drehknöpfe. Onkyo hat diese Tradition aufgegriffen und seine jüngsten Komponenten im klassischen Schwermetall-Look gestylt. Dazu gehören der Verstärker A-9711 und der CD-Player DX-9711 (Kostenpunkt: je 1000 Mark), ein grundsolides Tandem mit einem gestandenen Leistungsangebot und dem klanglichen Feingefühl, das man in der gehobenen Mittelklasse erwarten kann. Daraus zaubern die kompakten italienischen Zweiwege-Boxen Hiper 1 Reference von Chario (Paarpreis: um 1550 Mark, Vertrieb: LAuditeur, 93471 Arnbruck) elegante Klangbilder mit präzisen, klaren und beachtlich tiefen Bässen, frischen, transparenten Höhen und mit schöner Tiefenstaffelung von Stimmen und Instrumenten. Insgesamt eine sehr empfehlenswerte HiFi-Kombination, in der alle beteiligten Bausteine prächtig miteinander harmonieren. A Der diskrete charme des Nordens: KLANGSKULPTUREN AUS ALU UND GLAS Die allerneuesten Design-Stücke der dänischen Marke Bang 8C Olufsen hätten selbst als zweckfreie Objekte ihren Reiz, doch sie können mehr: Die Beosound 9000 genannte Apparatur (Bildmitte) funktioniert als CD-Wechsler, Tuner, Vorverstärker und Kommandobrücke für die audiovisuelle Vernetzung im ganzen Haus. Allein ihr Umgang mit den Silberscheiben ist ein ästhetischer Genuß: Blitzschnell und lautlos fahrt ein Ausleger über die Wunsch-CD, und die Wiedergabe beginnt Nach getaner Abspielarbeit nimmt jeder Tonträger exakt seine ursprüngliche Position ein: Das CD-Label gehört schließlich zum Gesamtkunstwerk. Die 5650 Mark teure Anlage musiziert mit allen Aktiv-Lautsprechern im Hause, zum Beispiel mit den filigranen Klangkörpern Beolab 8000, bei deren Form die Orgelpfeifen Pate standen. Auch sie sind nicht gerade billig: Rund 5380 Mark verlangt der Händler. Ihr warmer, runder Klang erreicht zwar nicht so ganz die höheren High-End-Gefilde, doch ihr optischer Auftritt ist nur schwer zu übertreffen. ¿ Mit dem space-charme von ufos: kompakt-hifl im chrom-look Der englische Hersteller Audio Innovations hat eine gar prächtige Alternative zu langweiligen HiFi-Kästchen: die kompakte, in glänzendem Chrom verpackte Anlage Alto (Vertrieb: Magnat, 50259 Pulheim). Die Elektronik besteht vorerst aus einem CD-Player und einem Verstärker; demnächst soll ein passsender Tuner folgen. Der Vollverstärker kann zu sechs Musiklieferanten Kontakte knüpfen; einen Phono-Eingang für Analog-Plattenspieler gibt es allerdings nicht. Mit einer Power von nur zweimal 40 Watt gehört das zierliche Kraftwerk der Anklage nicht eben zu den Leistungsriesen. Es braucht daher Boxen-Partner mit einem gutem Wirkungsgrad. Alto hat diesbezüglich passende Zweiwege-Baßreflex-Modelle im Programm. Sie liefern gemeinsam mit der Elektronik ein lebendiges und ausgewogenes Klangbild. Der CD-Player kostet um 1500, der Verstärker um 1200 Mark. Die eleganten Lautsprecher sind zu einem Paarpreis von rund 1400 Mark zu haben. Smart, kompakt und stark im Klang: HiFi-Zwerge mit erwachsenen Talenten ^ Klassisch-seriös im edlen tttan-look: mini-anlage mit ausbau-option Die Formel Mini gleich Plastik ist keine böse Erfindung elitärer HiFi-Kritiker, sie gehört zu den Realitäten der Szene. Dennoch gibt es lobenswerte Ausnahmen, zum Beispiel das komplette Elektronik-Türmchen mit dem Sammelnamen Denon D-F10. Als Zentralbaustein fungiert der Receiver UDRA-F10, ein RDS-tüchtiges Gerät, das die Stationsnamen automatisch anzeigt, 40 Senderfrequenzen speichern kann und aus seiner Verstärkerabteilung zweimal 40 Watt herausholt (Preis: um 800 Mark). Die CD-Musik liefert der Player UCD-F10. Er bietet zum Preis von 550 Mark hochkarätiges elektronisches Innenleben: Denon baut seinen „Lambda-Super-Linear-Konverter“ ein, einen extrem verzerrungsarmen Digital-/Analogwander. Für Musikkonserven von der Cassette ist das Schubladen-Laufwerk des kleinen Recorders UDR-F10 zuständig. Dieses Gerät (Kostenpunkt: 650 Mark) hat den Rauschunterdrücker DolbyB an Bord, und für die korrekte Aussteuerung gibt’s eine übersichtliche Balkenanzeige. Mit guten Boxen klingt das gesamte Enbsemble sauber und präzise – weit besser jedenfalls ab die gängige Konfektion aus der Plastik-Abteilung. p-Als Spielzeug für den Schreibtisch fast ZU SCHADE: MUSIK-PULT MIT MINI D1SC Mal was anderes: Sony baut zur Abwechslung keinen Turm, sondern ein flaches, pultfbrmiges Kästchen mit allen Ingredienzen fürs akustische Entertainment. Im Alu-Gehäuse der MJ-Ll genannten Kompaktanlage stecken ein CD-Player, ein Tuner mit RDS und 30 Stationstasten, ein Verstärker, welcher zweimal 30 Watt liefert und last but not least, ein Mini-Disc-Recorder. Somit taugt das ganze Ensemble als eine komfortable Überspielstation für digitale Musiksignale. Für eine schnelle Auswahl der Stücke hält das Gerät sogar eine elektronische Wählscheibe bereit: Ein kurzer Dreh fuhrt dann zum gewünschten Titel. Auch als Luxus-Radiowecker läßt sich die kleine Anlage nutzen: Ein eingebauter Timer wirft sie zu der vorprogrammierten Zeit an. Die zum Set gehörenden Lautsprecher arbeiten in Dreiwege-Technik, und sie sind magnetisch abgeschirmt, können also auch in unmittelbarer Nähe eines Fernsehers aufspielen, ohne Farbstörungen auf der Mattscheibe zu provozieren. Und damit keine Langeweile aufkommt, liefert Sony drei Frontbespannungen in diversen Farben mit – zum gelegentlichen Wechsel. Inklusive Fernbedienung kostet dieses System um 3000 Mark. ¿ Mit der Technik grosser artgenossen: minl-türmchen vom fränkischen multi Grundig erweitert seine bewährte, großformatige „Fine-Arts“-Baureihe nun um Mini-Komponenten mit ähnlich hohem Qualitätsanspruch. Insgesamt sieben Bausteine stehen zur Auswahl Für rund 400 Mark gibt’s den Tuner M100-T, einen Empfänger für UKW und Mittelwelle mit RDS, 59 Stationsspeichern und Umschaltmöglichkeit für den Kabelbetrieb. Der passende Verstärker M100-A, ein Kleinkraftwerk mit zweimal 80 Watt, kostet um 600 Mark. Jeweils 500 Mark sind für den CD-Player M100-CD und das mit Dolby C ausgerüstete Schubladen-Cassettendeck A100-CF fällig. Als Alternativen bietet Grundig Receiver, Surround-Verstärker für die Heimkino-Performance und CD-Wechsler für die Dauerberieselung an. ¿ Eine sichere connection: cinch-kabel mit luxus-appeal Manche mögen es dick, andere eher dünn, aber darauf kommt’s eh nicht an: Cinch-Verbindungen zwischen den Bausteinen sollten sich in erster Linie durch geringe Kapazität und perfekte mechanische Verarbeitung der Stecker auszeichnen, damit der Kontakt stets sicher bleibt. Die prächtigen Nobel-Strippen NF 214 von Oehlbach erfüllen all diese Anforderungen uneingeschränkt. Für hohe Leitfähigkeit und dauerhafte Lötverbindungen wurden die Kupferadern versilbert, und ein feiner Bezug aus Gold verhindert die Korrosion der Stecker. Dies alles steht für einen makellosen Musiktransfer – zum Preis von 98 Mark für das einen Meter lange Paar. ¿ Lautstarke nach mass: ein praktisches horchgerät für den peniblen pegel-check Wie laut die Boxen tönen, ist gemeinhin mit den Ohren wahrnehmbar. Aber manchmal braucht man präzise Angaben in Zahlen. Dann nämlich, wenn es gilt, die Stereokanäle einer guten HiFi-Anlage mit dem Balance-Regler exakt auf den Liebüngs-Hörplatz einzupegeln. Geradezu unabdingbar ist akustische Maßarbeit, bevor Dolby-Surround-Anlagen zum ersten Mal aufspielen. Denn der plastische Raumklang gerät nur dann tatsächlich überzeugend, wenn die Pegelverhältnisse aller angeschlossenen Lautsprecher stimmen. Für diese Einmeßarbeiten gibt’s ein praktisches Instrument mit einem eingebauten Mikrofon, das für gerade mal 90 Mark zu haben ist. Der Vertrieb: Spezialverkauf der Vereinigten Motorverlage, 70174 Stuttgart. ¿ Ideal für den digitalen signaltransfer: superkabel mit stromanschluss Die Klangpuristen der extremen Fraktion stellen ihrem CD-Player einen externen Digital-/Analogwandler zur Seite, um der Abspielmaschine so das allerletzte Quentchen Qualität zu entlocken. Das bleibt natürlich vergebene Liebesmüh, wenn etwa eine lausige Kabelverbindung zwischen den Bausteinen den teuer erkauften Gewinn zunichte macht Der High-End-Entwickler Michael Swoboda konstruierte daher ein SpezialkabeL das mit einem kleinen Elektronik-Kästchen dafür Sorge trägt, daß kein einziges Bit „verbogen“, also unpünktlich oder nur schwer identifizierbar, am jeweiligen Wandlerbaustein ankommt. Das hörbar wirksame Aktiv-Kabel hat sogar ein eigenes Steckernetzteil. Der Kostenpunkt: um 750 Mark, Vertrieb: Swoboda Audio Modification, 45259 Essen. ^ DEM FETTFLECK KEINE CHANCE: DIE CD-WASCHMASCHINE PUTZT IHN SICHER UND BERÜHRUNGSLOS VON DER PLATTE Natürlich, man kann seine CDs auch mal mit einem weichen Tuch abwischen, aber selbst dann bleiben feine Kratzer auf der Oberfläche, die den Klang nicht eben fördern. Gründlicher und schonender gerät die Säuberung mit einer kleinen Waschmaschine, die eine Spezialflüssigkeit tankt und auf Knopfdruck von unten gegen die Silberscheibe wirbelt Anschließend schleudert der Apparat den Diskus trocken, und selbst die fettigen Fingerabdrücke sind danach restlos verschwunden. Dieses ausgesprochen nützliche Utensil namens CD Hydro Bath kostet 90 Mark und wird von Phono Music, 70162 Stuttgart, vertrieben. Kleinigkeiten mit hörbarer Wirkung: HiFi-Accessoires für den Perfektionisten ¿ Sie legen jeden dröhnbass trocken: lautsprecher-füsse als schallabsorber Da kann der Lautsprecherprospekt noch so präzise Bässe Versprechern: Wenn der Boden unter der Box mitschwingt, dröhnt jeder Kick auf die Bassdrum wie ein Donnerwetter im Hallenbad. Gegen solche Unbill bieten die Zubehör-Konfektionäre Lautsprecher-Untersetzer aller Art an, die mal mehr, mal weniger zum Wohlklang beitragen. Zu den wirklich guten Klangreinigern gehören die Jumbo-Pucks vom deutschen Plattenspieler-Guru Jochen Räke (51467 Bergisch-Gladbach). Sie bestehen aus einer raffinierten Mischung aus Gummi und Mineralstoffen, die Schwingungsenergie wirkungsvoll aufnimmt und in Wärme umwandelt. Damit entkoppeln diese Pucks den Boxenkorpus vom labilen Untergrund, was oftmals zu dramati- schen Klangverbesserungen im Baßbereich führt. Ein Jumbo-Satz mit acht formschönen Pucks für ein komplettes Paar Lautsprecherboxen kostet um 200 Mark.

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