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Highlight: The Rolling Stones: Die 15 spannendsten Cover-Versionen ihrer Songs

The Rolling Stones über ihre Pläne für 2012 und 2013

Die Gerüchte um eine mögliche Tour kamen auf, nachdem sich die Band im Dezember in einem Studio in London getroffen hatte – zum ersten Mal seit dem Finale ihrer zwei Jahre währenden Mammut-Tour „Bigger Bang“ im August 2007. Was das Zusammentreffen noch besonderer machte: Bill Wyman war zum ersten Mal seit seinem Ausstieg 1992 wieder dabei. „Wir haben viele Blues-Nummern gespielt und Outtakes von ‚Some Girls‘. Solche Sachen“, erzählt Mick Jagger. „Es lief sehr gut.“

Richards ergänzt: „Es war eine dieser ‚Back to the roots‘-Sessions. Wir haben viel gejammt. Am dritten Tag kam Mick dazu, was mich sehr gefreut hat. Ich wollte ja, dass diese Session ihn anlockt.“

Nach einer der längsten Bandpausen in der Geschichte der Stones sammelt man nun die Kräfte für eine Reihe von Projekten wie der möglichen Tour 2013, neuen Studio-Sessions und einer großen Dokumentation. „Ich sah Mick erst vor einigen Tagen“, erzählt Richards. „Er plant, für eine Weile nach New York zu ziehen, also dachten wir uns, wir bringen mit den Stones mal wieder ein paar Steine ins Rollen.“ Richards ergänzt, dass man schon im April für weitere Sessions ins Studio will. „Wir bringen einfach die Jungs wieder zusammen und schneiden vielleicht mal was mit“, sagt er. „Ich hab genug neues Material im Schrank, aber auf Band ist davon noch nichts.“

Richards wirkte gesund und munter bei seiner ersten größeren Performance in diesem Jahr an der Seite von Eric Clapton beim Memorial Concert für Blues Legende Hubert Sumlin im New Yorker Apollo Theater am 24. Februar. Zudem hat er viel an seinem Soloalbum gearbeitet, das er mit Produzent Steve Jordan aufnimmt. „Wir lassen es langsam angehen damit – es gibt keinen Grund zur Eile“, sagt Richards. „Aber ich bin selbst überrascht, wie viel gutes Material dabei herauskommt.“



Die 100 größten Musiker aller Zeiten: The Rolling Stones – Essay von Steven van Zandt

The Rolling Stones Von Steven Van Zandt Die Rolling Stones sind mein Leben. Wenn sie nicht gewesen wären, wäre ich tatsächlich ein „Soprano“ geworden. Das erste Mal sah ich sie im Fernsehen. Das war 1964. Die Beatles waren damals perfekt: die Haare, die Harmonien, die Anzüge. Sie verbeugten sich synchron. Ihre Musik war ungeheuer raffiniert. Die ganze Sache war aufregend und fremdartig, aber auch sehr weit weg in ihrer Perfektion. Die Stones waren auch fremdartig und aufregend, aber bei ihnen lautete die Botschaft: „Vielleicht kannst du das auch.“ Die Haare waren schlampiger. Die Harmonien ein bisschen daneben. Und lächeln taten…
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