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„The Thing – Das Ding aus einer anderen Welt“: 20 grausame Fakten


Vielleicht lag’s auch am Weiß. Eine Faustregel besagt, dass Wetter-Filme idealerweise in der jeweiligen Jahreszeit anlaufen sollten. Und antarktisches Eis im Frühsommer …

Falls sich der Autor dieser Zeilen richtig erinnert, lief 1982 zumindest im deutschen Fernsehen ein Werbeausschnitt zur besten Sendezeit, in Wim Thoelkes „Der Große Preis“ – und zwar die härteste Szene, die Verwandlung von Norris.

03. Das Ding als Sinnbild

Krebs, Aids, sogar Hepatitis: In das außerirdische „Ding“ werden viele Bedeutungen hineininterpretiert. Die Literatur und das Netz sind voll mit Metaphern, für die der Gestaltwandler stehen soll. Auch für Kalter-Kriegs-Paranoia: Wer hat sich „angesteckt“, wer ist heimlich ein Kommunist? Mit „The Thing From Another World“ gab es 1951 bereits eine Filmversion von John W. Campbells Roman „Who Goes There?“, der auf genau diese politischen Ängste, die Kommies kommen, anspielte.

Tagline des 82er-Films: „Man is the warmest place to hide.“ John Carpenter hatte nach dem Dreh jedenfalls konkrete gesundheitliche Sorgen. Er litt an Hautkrebs, wahrscheinlicher Auslöser: starke Sonnenbestrahlung, reflektiert durch den Schnee in British Columbia.

Dabei entstand vieles am „Ding“ nicht in der Natur, sondern durch Innenaufnahmen in den Universal-Studios, abgewickelt im kalifornischen Sommer. Die Crew hatte Probleme mit diesen Ortswechseln. Schreckliche Wechselwetter-Gefühle für alle, die den künstlichen Winter hinter sich ließen, sobald es zur Mittagspause in die Sonne ging.

04. Netz-Liebe

Outpost #31 heißt eine liebevoll gestaltete „The Thing“-Fansite, die allerlei Fragen (nun, außer die zu unserem Punkt 1!) beantwortet. „Outpost #31“ ist der Name der amerikanischen Forschungsstation in der Antarktis, die vom „Ding“ heimgesucht wird.

Auf der Tributseite werden auch nicht umgesetzte Skizzen und Stop-Motion-Versuche („Blair-Box-Monster“), Outtakes sowie Fotos der Dreharbeiten gezeigt, etwa die nicht verwendete Todesszene von Forscher Fuchs: Der Mann wurde mit einer Schaufel an die Wand getackert.

05. Roll the Dice!

Zwölf Männer leben und arbeiten in der Forschungseinrichtung am Südpol. Im Film überleben nur zwei von ihnen (wobei einer das Monster sein dürfte). Als Fan kann man das nun ändern. Zuletzt erschien das „The Thing: Infection at Outpost 31“-Brettspiel, das man hier vorbestellen kann.

06. Underwater Love?

Universal Pictures
Mondo Tees


John Carpenter teilt zwei neue Songs: „Skeleton“ und „Unclean Spirit“

„Es war erfrischend, Musik schreiben zu können, die nicht zu irgendeiner Art von abgeschlossenem Bild passen musste“, sagt John Carpenter in einer Pressemitteilung zu zwei neuen Songs. Der Horrorfilmspezialist und Elektropionier, der seine eigenen Filme mit einem stilbildenden minimalistischen Score ausstattete, der das Genre nachhaltig prägen sollte, hat augenscheinlich große Freude daran, sich auch abseits der zertretenen Kinopfade mit eigenen Kompositionen weiter zu entwickeln. Nach seiner letzten Platte „Lost Themes II“ von 2016 kommen nun zwei weitere Songs hinzu, die Carpenter am Wochenende ins Netz stellte: „Skeleton“ und „Unclean Spirit“. John Carpenter: Neue Songs sind Familienarbeit Beide Stücke entstanden in…
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