Berlin

  • Julia Marcell - It Might Like You

    Julia Marcell – It Might Like You

    Die Polin nennt ihre Musik „classical punk“, tatsächlich ist es eher Piano-Pop – mit großen Gefühlen, einigen Streichern und einer Stimme, die Cocktailgläser springen lassen könnte, wenn sie wollte. Doch Julia Marcell erzählt lieber zärtlich wispernd bis verzweifelt klagend (und mit putzigem Akzent) von der Angst vorm Fliegen, von Tänzern und Karussellen, vom Horror der […] mehr…

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    Rock’n’Roll und Religion

    Es ist eine erstaunliche Wandlung: Je mehr Erfolg The Killers haben, desto lockerer scheinen sie zu werden. Bei Konzerten in Glasgow und Berlin trafen wir auf eine wie ausgewechselt wirkende Band. Die früher als argwöhnisch und miesepetrig bekannten Musiker spielten Tischtennis, arbeiteten vergnügt an neuem Material, wirkten so offen wie nie. Gelernt haben will Brandon […] mehr…

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    Die Stunde auf der Lichtung

    Der Journalist und Autor Wolfgang Büscher lässt die deutsche Tradition der Reiseliteratur wieder aufleben. mehr…

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    Kitty, Daisy & Lewis – Berlin, Admiralspalast

    Höchst gegenwärtig: die Geschwister aus dem Londoner Norden. mehr…

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    Gülcan kills the Video Star

    Es war irgendwann in den noch jungen Siebzigern. Ein ausstrahlungsfreier junger Schnösel mit dem Bewegungstalent einer eingliedrigen Holzpuppe hampelt durch ein Studio. Der Mann heißt Ilja Richter und sieht aus wie ein Dosenöffner. Und wenn Dosenöffner sich nur zu singen trauten, sie klängen auch so wie Ilja Richter damals sang. Womit auf ewig geklärt ist, […] mehr…

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    Tobias Rüther – Helden – David Bowie und Berlin

    Helden – David Bowie und Berlin von Tobias Rüther schafft es, das seinerzeitige West-Berlin so herzurichten, dass es zur kongenialen Kulisse für Bowies Fantasien und kreative Schübe taugt. Ein unbekannter Ort für damalige Bewohner der Mauerstadt: schillernd, morbid und dem deutschen Expressionismus verpflichtet. „Die Party am Abgrund“, weiß Rüther, „für Berlin gilt das Mitte der […] mehr…

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    Maike Rosa Vogel

    So hübsch kauzig und folkloristisch verspult wie Maike Rosa Vogel klingen normalerweise eher die Bewohner des amerikanischen Hinterlands: „Golden“, das gelungene Debütalbum der Neu-Berlinerin und Absolventin der Mannheimer Pop-Akademie, erinnert an die frühen Bright Eyes, hat allerdings auch etwas von der mädchenhaften Experimentierwut der jungen Björk. Dass Konstantin „Get Well Soon“ Gropper bei der Hälfte […] mehr…

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    Der Rollenspieler

    Du hast ja bis in die frühen Neunziger kleine Rollen in Filmen und Serien übernommen. Warum hast du die Schauspielerei danach nicht weiterverfolgt? Ich weiß nicht, ob ich diese Sachen von damals Schauspielerei nennen würde. Zu der Zeit wurden im Ruhrgebiet öfter Jugendfilme gedreht, mit authentischen Figuren aus der Szene. Und wenn jemand gebraucht wurde, […] mehr…

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    Songs vom Ende der Welt

    Wim Wenders lernte Nick Cave Mitte der achtziger Jahre in Berlin kennen. Seitdem schrieb der Australier immer wieder Songs für die Filme seines deutschen Freundes. mehr…

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    Get Well Soon – Berlin Festival EP

    Auch die internationalen Musik-Blogger sind sich im Falle Konstantin Groppers bereits einig: Der deutsche Conor Oberst aus dem Märchenhaus ist gefunden. Ein Wunderknabe, der Balkan und Albtraum in bisweilen ganz außerordentliche Songs übersetzt und zugleich ein Händchen für komplexe Arrangements hat. Doch auch die fünf live in Berlin aufgenommenen Songs müssen sich vor den Studioversionen […] mehr…

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    Kühle Perfektion – Die Italien-Krimis des deutschen Autors Bernhard Jaumann gelten seit langem als heiße Insiderware

    Es soll hierzulande immer noch Krimileser geben, denen der Name Bernhard Jaumann nichts sagt. Eine Schande eigentlich. Aber mit Könnern wie Ulf Miehe oder Jörg Fauser war es lange genau das gleiche: Kenner ihrer Bücher hätten sich für Neues aus ihrer Feder glatt in Stücke reißen lassen, während die Masse lieber drittklassige Amerikaner las. Und […] mehr…

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    Swingendes Material

    The Kids Are Allright“ hat noch nie gestimmt. Diedrich Diederichsen brachte die alte Who-Sentenz 1992 in Verruf, wollte sie nach den Anschlägen auf die Asylbewerberheime in Hoyerswerda, Rostock und Mölln sogar in ihr Gegenteil verkehrt wissen („The Kids are not allright“), weil sich hier eine Jugend-Subkultur offensichtlich zum Erfüllungsgehilfen eines reaktionären Erwachsenenmilieus machen ließ: „Penner“, […] mehr…

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    Das Ende der Parabel – Ein Sachbuch als starbesetzter Spielfilm: „Der Baader Meinhof Komplex“ und die ewige Suche nach Motiven

    Für Uli Edel ist die Verfilmung von Stefan Austs "Der Baader Meinhof Komplex" vor allem Erinnerungsarbeit gewesen. Der Regisseur hat ein Lehrstück über Gewalt und Schuld inszeniert, das mit dem Mythos RAF aufräumen soll. Er stellt statt der Theorien lieber die grausamen Taten minutiös dar. mehr…

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    Grundrauschen im Hamsterrad – Von Bläsern und Konfettiregen unterstützt, setzten Sigur Rós in Berlin ein Signal für die Zukunft

    BERLIN, TEMPODROM. Jener Zeltbau namens Tempodrom mit seiner in Beton gegossenen Zeltkonstruktion ist eine kuriose Kombination aus der archaischen Architektur nordischer Urvölker und den sozialen Stadtbauvisionen der Siebziger. Neben den üblichen Pop-Terminen finden hier Comedians wie Oliver Pocher und Otto statt, und auch „Thriller“, eine Musical-Produktion zu Michael Jacksons 50. Geburtstag, ist geplant. So gut […] mehr…