Pulp

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    Pulp – We Love Life

    Die Ironie ist also vorbei. Jetzt ist Genom, Humanbiologie, Stammzellenforschung. Jarvis Cocker erklärt das mit den Bienen und den Blumen (als hätte er das nicht schon immer!). JWe came across die North Sea with our carriers on our knees/ Wound up in some holding camp somewhere outside Leeds“, beginnt „Weeds“ zu weit ausholenden Gitarren. In […] mehr…

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    pulpseparations

    „It“ (1983) Im Jahr der Smiths, als deren erste Singles begeisterten, quälte sichjarvis Cockers erste Besetzung durch ein eklektisches Programm, dessen Dilettantismus noch immer amüsiert. Die pathetischen Oden „My üghthouse“ und „Wishful Thinking“ sowie die Piano-Ballade „Bhie Girls“ sind bemüht und erinnern an Scott Walker, die Spieldosen-Arrangements erinnern an Schüler-Bands. Putzig. 2,0 „Freaks“ (1987) Cocker […] mehr…

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    Land in Sicht

    Der Stress des grossen Erfolges hatte P U L P in dunkle Untiefen gezogen. Kurz vor dem Kollaps besann Sänger Jarvis Cocker sich auf die Wurzeln des Daseins, die Liebe zum Leben und die Natur. Die geistige Stadtflucht hat Pulp wieder Boden unter die Füsse gebracht. Und ein neues Album Nie hätte Jarvis Cocker gewagt, […] mehr…

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    45 r.p.m

    K. Regular Girl (Tiger style) Karla Schickele, nebenbei Kopf von Ida, scheint für K. ihre dunkle, gespenstische Seite nach außen zu kehren. „Regulär Girl“ klingt wie eine LoFi-Miniaturausgabe von Richard Thompson, circa „The Sun Never Shines On The Poor“. Split-Single, B-Seite von Low, harmonischer und gewöhnlicher. 4,0 Pulp The Trees (island/mercury) „Pulp Love Life“ sollte […] mehr…

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    Siechtum im alternativen Sektor

    Mit dem MELODY MAKER, 1926 erstmals publiziert, verschwindet eine Pop- Institution. Mit der Weihnachtsausgabe wurde das Wochenblatt eingestellt. mehr…

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    Verhandlungssache von F. Gary Gary - ab 30. September

    Kassenmagneten sind sie nicht gerade. Doch Samuel L. Jackson und Kevin Spacey veredeln mit ihren Auftritten jeden Film, selbst in Nebenrollen. Dabei wirken sie unterschiedlich wie „Tag und Nacht“: Jackson („Pulp Fiction“), der impulsive Mimiker mit den riesigen Augen, Spacey („Die üblichen Verdächtigen“, „Sieben“) mit seinem stets maskenhaft starren und dabei doch spöttischen Gesicht. Beide […] mehr…

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    Im Banne des Maestros mit der Peitsche

    Eine schmale Wendeltreppe fuhrt in die erste Etage zum Hotel „Askanischer Hof“ am Berliner Kurfürstendamm, enge, verwinkelte Gänge dann zu Räumen, in denen die Zeit seit mindestens 40 Jahren stehengeblieben zu sein scheint. Man ist versucht zu erwarten, an der nächsten Ecke Heinz Drache oder Eddi Arent zu begegnen. Die Tür am Ende des Flures […] mehr…

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    Pulp

    Der „Eichenring“ zu Scheeßel gleicht Wallensteins Lager: Nach anderthalb Tagen Schweinerock, Saufen und Zelten unter gleißender Sonne liegen die ersten Kollabierten im Graben am Wegesrand; die Feuerwehr beschießt die Horden vor der Bühne mit Wasserwerfern. Im sogenannten „Alternativ-Zelt“ lärmen Such A Surge, während Pulp zu „Do You Remember The First Time?“ anheben. Was macht Jarvis […] mehr…

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    Jahrelang out, ist Travolta nun mit zwei Filmen im Kino - Travolta im Quadrat

    Mit dem Gangster-Melodram „A Better Tomorrow“ wurde der Regisseur John Woo in Hongkong zum Heiligen. Zwei verstoßene und verbitterte Killer kämpfen um Respekt und Würde, ihre Familie und den alten Ehrenkodex ihres Gewerbes. Mit heroischer Verzweiflung legen sie drei Dutzend Gunmen um. Einer der Freunde stirbt für den anderen. Bei Woo ist nur Freundschaft unsterblich. […] mehr…

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    Johnny Cash – Berlin, Tempelhof; Stoppok – Hamburg, Große Freiheit; Pulp – London, Shepherds Bush Empire

    Ein gar schrecklicher Husten hatte Johnny Cash, den Älteren, geplagt, als er das letzte Mal Station machte in dieser Stadt. Unpäßlich war der man in black, untröstlich, trostlos am Abend. Denn John R. Cashjr. trat mannhaft in des Vaters Fußstapfen und gab dessen Hits zum besten. Eine Heimsuchung der unvergeßlichen Art, so rührend wie komisch. […] mehr…

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    Geistreiche Pop-Spiegelfechtereien: Jarvis Cocker und Pulp sind im Zenit

    Fünfzehn Jahre sind eine lange Zeit, wenn man im Wartezimmer zum Ruhm sitzt, 13 Singles sind eine Menge Hoffnungsträger. Und wenn keine den Durchbruch bringt, muß das doch enorm frustrierend sein. „Yfcah“, lacht Jarvis Branson Cocker, „und verdammt charakterbildend.“ Die ewigen Warteschleifen haben ihn bestens präpariert für das Leben als Popstar, Cocker genießt es in […] mehr…

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    Die Filme des Jahres

    Als das vergangene Jahr begann, beherrschten Steven Spielbergs Dinosaurier noch immer deutsche Kinos. Die Illusion der prähistorischen Illustrationen war kaum vorbei, da brach die reale Moral der jüngsten Geschichte herein. Für „Schindlers Liste“ bekam Spielberg den ersten Oscar, sechs weitere das Werk. Was all den Dramen und Dokumentationen in 50 Jahren nie gelungen war, erreichte […] mehr…