Review

  • Get Cape. Wear Cape. Fly - Get Cape. Wear Cape. Fly

    Get Cape. Wear Cape. Fly

    - Get Cape. Wear Cape. Fly

    Kaum hat sich Sam Duckworth in „Hand Me Downs“ zur Akustikgitarre im Kreis gedreht und davon gesungen, wie er mal schneller rannte als seine eigenen Füße, da überholt er sich mit „Collapsing Cities“ schon wieder selbst. Und als man schon taumelt angesichts dieses Mash-up aus Big Beats, Britpop und Folklore, aus M.I.A., Billy Bragg und […] mehr…

  • The Charlatans - Who We Touch

    The Charlatans - Who We Touch

    „Who We Touch“ nennen die Charlatans ihr mittlerweile elftes Studioalbum. Das Präsens scheint dabei bewusst gewählt, auch wenn manch Britpop-Nostalgiker einwenden wird, dass diese berührenden Momente im Laufe der Zeit weniger wurden. Aber wenn ihre Songs den (Gänse-)Hautkontakt schafften, dann wurden es oft Begleiter auf Lebenszeit: „Hey country boy/ What are you sad about/ Everyday […] mehr…

  • Lloyd Cole - Broken Record

    Lloyd Cole - Broken Record

    Da ist sie wieder, dieStimme der Selbstbezichtigung, des Zweifels, der Vergeblichkeit. „Maybe I’m not built for these times …“ „Maybe I don’t know how to live …“ Und jawohl: „Not that I had that much dignity left anyway/Nor could I feign great surprise when she finally walked away.“ So beginnt diese Platte. Aber merkwürdig: Je […] mehr…

  • Eels - Tomorrow Morning

    Eels - Tomorrow Morning

    The end of the world as we know it: Mark Oliver Everett ist glücklich! Auf dem neunten Album der Eels wird fast alles gut – und Everett zum Kolibri, federleicht, versöhnt mit den Umständen. „Tomorrow Morning“ ist der Schlusspunkt einer Trilogie, die 2009 mit „Hombre Lobo“ begann. Wir erinnern uns an kaputten Blues, verzerrten Rock […] mehr…

  • Sky Larkin - Kaleide

    Sky Larkin - Kaleide

    Der transatlantische Pop-Verkehr ist um eine Variante reicher, seit Sky Larkin 2008 das heimatliche Leeds hinter sich ließen, um ihr Debütalbum „The Golden Spike“ in Seattle mit John Goodmanson in Angriff zu nehmen. Und weil die Variante den Beteiligten gut gefiel und offenbar noch nicht ausgereizt war, buchte das britische Trio im März dieses Jahr […] mehr…

  • Faust - Faust / So Far

    Faust - Faust / So Far

    Die Erfinder von Faust waren der Journalist Uwe Nettelbeck und ein Londoner A&R-Manager der deutschen Polydor. Die Plattenfirma träumte wohl von einer coolen Krautrock-Variante der Monkees. Doch Nettelbeck, der vorher für „Die Zeit“ über Menschen wie Andreas Baader und den Kindermörder Jürgen Bartsch geschrieben hatte, plante Subversiveres. Aus Musikern der Bands Nukleus und Campylognatus Citelli […] mehr…