Rock

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    Rich Hopkins: Wüste, Gitarre und Strom

    Viel mehr als seine verschrammte Stratocaster, einen bis zum Anschlag voll aufgedrehten Verstärker und ein Gesangsmikrofon hat Rieh Hopkins schon in seiner Zeit als Frontman bei den Sidewinders, den Sand Rubies, Underbelly und den Wxxlcocks nicht gebraucht. Auf „The Glorious Sound Of…“, dem bereits fünften Studioalbum seines Kraftrock-Trios RICH HOPKINS & LUMINAIUOS (mit dem Ex-MC […] mehr…

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    Alternativen - von Michael Ruff

    Stellt man sich die akustische Version eines antarktischen Schneesturms vor, so sind FLYING SAUCER ATTACK nahe herangekommen, ein solches Naturereignis in Töne umgesetzt zu haben. Nahezu jeder Klang auf „New Lands“ (Domino/RTD) ist in Richtung Wfeißes Rauschen verfremdet, und dieses Sound-Gestöber füllt jedes denkbare Ambiente schlagartig mit Frost. Der Sänger faucht feine Kondenswölkchen, dazu verstärken […] mehr…

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    Underdogs mit Grandezza

    Was konnte langweiliger sein als eine gute Rock-Band, was auflegender und berauschender als eine großartige? Alle paar Jahre höchstens taucht eine Band aus dem Nichts auf, die Rock nicht spielt, sondern zelebriert, eine Band mit zeitlos brillanten Songs und völliger Hingabe, mit einer Leidenschaft, die das Korsett dieser unzähligemal gehörten Strukturen sprengt, eine Band wie […] mehr…

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    Sister 7: Gerader Rock und etwas grob

    Kurios: „Know What You Mean“ betitelten die Sister 7 die erste Singleauskopplung ihres Albums, als wollten sie damit den Hit „D’You Know What I Mean“ von Oasis kontern. Klar, die vier Musiker aus Texas sind nie um eine Antwort verlegen. Geradlinig und ein wenig grob kommt auch ihr Rock’n’Roll daher. Wenn man Sister 7 irgendwo […] mehr…

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    HOOVER: Pop mit analogem Elektroeffekt

    Er gilt als Spinner, Eigenbrötler und Außenseiter, und sieht sich selbst auch so. Hat man das aber von Beck und Prince nicht auch behauptet, und sind sie es nicht auch? Hoover hat sich irgendwo in Norddeutschland ein analoges Studio zusammengeschraubt und Elektromos Kapcsolök getauft. Für Produktionen wie sein Album „£ft a holt der Freak sich […] mehr…

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    RS GOES RADIO

    Die Resonanz auf unsere traurige Situationsbeschreibung der hiesigen Rundfunk-Landschaft im Winter 1995 und auch auf das anschließende Round-table-Experten-Gespräch zu diesem Thema war riesig. Zig Leser schrieben, daß sie das Radiohören längst aufgegeben hätten, da sie in ihrer Gegend nur den ewig gleichen, grausamen „Dudelfunk“ empfangen könnten. Und nur wenige wußten noch alternative Radio-Nischen zu benennen. […] mehr…

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    Replays2 - von Bernd Matheja

    Zeit wurde es ja: Das klangliche Polieren der 15 bis 25 Jahre alten VAN-MORRISON-Alben (inzwischen auf Polydor) hat begonnen. Zwangsläufig ohne die Klassiker „Astral Weeks“, „Moondance“ und „Street Choir“ (andere Firma). Dennoch: Auch das Vorliegende kann sich hören lassen bei abgedämpften Grundrauschen hat die Transparenz gewonnen, in Teilen sogar erheblich, und das im Midprice-Segment! Auf […] mehr…

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    A.C. ACOUSTICS: Bringen den Rock zurück nach Britannien

    Der verebbende Britpop-Hype hätte fest vergessen lassen, daß immer wieder auch großartige Rock-Bands aus England kamen. Das schottische Quartett um den Dichter und Sänger Paul Campion brauchte zwar neun Jahre bis zum nun vorliegenden Debütalbum „Victory Parts“, die 1994 erschienene EP „Able Treasury“ ließ jedoch sogar den eher rockfeindlichen „Melody Maker“ jubeln: „Endlich können wir […] mehr…

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    WAYNE KRAMER: Rock ohne Romantik

    Mit „Citizen Wayne“ legt der Mann nun sein drittes Album innerhalb von drei Jahren vor. Sowas passiert selten im Business, in dem aufwendige Marketingkampagnen oft mehr Zeit verschlingen als die Produktion der Platte. Wayne Kramer aber hat etwas zu erzählen, das muß raus – zu lange Zeit hat er im künstlerischen Abseits verbracht. Die Rockmusik […] mehr…

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    Chris Borroughs – Desert -Rock für die EU

    Achtung, Folks! Hier kommt der etwas andere Wüsten-Rocker. Nicht, daß Chris Burroughs es nicht schätzen würde, gelegentlich in der unendlichen Einöde jenseits von Tucson/Arizona abzuhängen. Aber, hey: Der Musiker, ursprünglich aus New Jersey und via L. A. in den Südwesten gelangt, hat auch mal Journalismus studiert Wie Lyle Lovett. Und schon damals, auf der High […] mehr…

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    Goodbye Country, hello Rock

    Ein Hauch von Abschied hatte über allem gelegen, als die Jayhawks im November ’95 ihren letzten Auftritt im Troubadour absolvierten. Los Angeles, das sei wie ein homecoming, hatte Mark Olson gemurmelt, und was dann folgte, war ein langer, schöner Abend voll vornehmer Tristesse. Erst, als gegen Ende des Sets ein paar Black Crowes tätige Mithilfe […] mehr…

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    REPLAYS2 - VON BERND MATHE JA

    Uriah Heep, Atomic Rooster und Barclay James Harvest – keine englische Frühsiebziger-Combo hat heftiger auf die Glocke bekommen als diese drei. BJH erhielten obendrein noch das Prädikat „Moodies für Arme“. Und die MOODY BLUES selbst? Auch für sie gab’s reichlich in die Weichteile. Da half es auch nichts, daß sie sechs aufeinanderfolgende LPs in die […] mehr…

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    THE CHEMICAL BROTHERS: Die Formel

    Wuchtige Baß-Schlaufen, metallisch scheppernde Drums, psychedelische Gitarrenloops – irgendwo im Niemandsland zwischen Rock und Techno haben sich die Chemical Brothers vergraben. Rock amerikanischer Provenienz kommt in ihren Tracks ebenso vor wie die neuesten Entwicklungen der englischen Elektronik. Für Tom Rowlands und Ed Simons, die Kraftwerk und Led Zeppelin lieben, geht das zusammen. Begonnen hat die […] mehr…

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    TONIC: Reifezeugnis aus opulentem Rock

    Sie sind jung, aber keineswegs unerfahren. Gitarrist Jeff Russo verursachte schon durch einen gewagten Auftritt in einem TV-Spot, der vor Aids warnen soll, einen mittelschweren Skandal. Sänger Emerson Hart kennt Freud und Leid des Unterhaltungswesen von den Erfahrungen seiner Mutter, der Schauspielerin Sandra Hart Dan Rothchild hat bereits wichtige Erfahrung als Produzent gesammelt – so […] mehr…

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    CATHERINE: Rock mit Regenbogenriffs

    Heute König, morgen Bettler. So ist der Rock’n’Roll. So sind Catherine. Auf ihrer Tour blieben sie mit ihrem kaputten Track und ohne Geld in Las Vegas hängen. Was macht das, solange du daraus einen guten Song machen kannst. „Vegas Glam“ heißt dieser auf dem Album „Hot Saki & Bedtime Stories“, das Regenbogenmelodien und Breitwandriffs im […] mehr…

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    Cake: Sensible Spinner mischen Country, Rock und Jazz auf.

    Von Country bis Disco – Cake ist kein Weg zu weit. Auf ihrem Album „Fashion Nugget“ covert die agile Band Willie Nelsons leise Verlierer-Elegie „Sad Songs And Waltzes“ und die stramme Durchhalte-Hymne „I Will Survive“ von Gloria Gaynor. Aber natürlich klingt alles nach Cake. Die Gitarre schlägt überhitzte Riffs, der Baß brodelt, und die Trompete […] mehr…

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    Der lange Gang zum leisen Glück

    So richtig paßt er nirgendwo rein, der Stefan Stoppok. Ein Teil des deutschen Rock-Establishment ist er wohl kaum, das will er auch gar nicht, der immer etwas hemdsärmlig wirkende Enddreißiger mit dem sympathischen Holzfäller-Charme. „Ich mache einfach Musik“, sagt Stoppok, der Normalität weder furchtet noch verleugnet „Ich bin halt kein Schauspieler, den es irgendwann mal […] mehr…

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    Mit Low Rock und Bariton-Orgien stoßen MORPHINE in neue sonore Untiefen vor

    Jede Nacht gegen elf gehe ich raus. Ein Satz, der eigentlich herzlich wenig sagt – und doch einen ganzen Song mit Leben erfüllt.Zu hören auf „Like Swimming“, Morphines viertem Album. Schien es vor einem Jahr noch so, als würde das Trio aus Boston mit seinem spartanischen Low-Rock in weichere, orchestrale Gefilde abdriften, so darf man […] mehr…

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    Die neuen Zwitter aus Rock, Techno und Elektro: Prodigy, Chemical Brothers usw.

    Gehört die Zukunft dem Zwitter aus Rock, Techno und Elektro? Mit Prodigy, den Chemical Brothers, Daft Punk, Atari Teenage Riot, Underworld und anderen Neutönern bereitet sich eine Stil-lose Generation auf die Zukunft der "nächsten" Rockmusik vor mehr…

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    Replays 2 von Bernd Matheja

    Wer beim Anhören der folgenden Scheibe mal kurz innehält, spürt Vibrationen: Lennon gibt unterirdisch die „Biellmann-Pirouette“. Bereits zu Vinyl-Zehen galt eine bestimme Doppel-LP als gurgelnde Schande im Zusammenhang mit den BEATLES: „Live! At The Star-Club in Hamburg, Germany, 1962“ hieß die Schrulle „mit 26 historischen Aufnahmen“, d. h. durch die Scheißhauswand mitgeschnittenem Trümmer-Beat. Jetzt liegt […] mehr…