Trio

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    NUGGETS

    - VON JÖRG GÜLDEN

    Spätestens seit Jewel weiß man, daß in Alaska nicht nur öl gefördert wird und Bären gejagt werden. Doch daß hier, am eiskalten Arsch der Welt, Menschen ihr Faible für alternative country entdecken, erstaunt. Warum sich das Sextett wohl WILD FRONTIER und das Debüt „Spirit Of Adventure“ (Lift Records) benannte. Clever betitelt sind auch die Songs […] mehr…

  • Short Cuts

    Short Cuts - von Wolfgang Doebeling

    Formidabel: Texas-Country und Nashville-Pop sind derzeit weniger kompatibel als je zuvor. Erstaunlich mithin, daß einige Plastikschrott-Vferwertungsspezialisten in Tennessee die Ohren spitzten, ab die trendfremden Klänge von „The Girl Ybu Left Bebind“ aus dem Radio drangen und sich der klassische Country-Song von JA-NET LYNN gar zu einem Airplay-Hit mauserte. Dann aber auch doch wieder nicht so […] mehr…

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    Der Sound der Genossen

    In der Hamburger Sternschanze haben sich mal allerlei Alternativen verschanzt und Autonome das Pflaster aufgerissen, um das Phantom der Touristen zu vertreiben. Strand war dann doch nicht drunter. Heute würden grüne Studienräte hier die schwarzafrikanischen Dealer zu gerne zum Hauptbahnhof abschieben. In die Schanze also wird man gebeten zum Gespräch mit Stella, der Band. Ins […] mehr…

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    JAZZ - von Klaus von Seckendorff

    Das „Naxos“-Label, mit seinen Zehn-Mark-CDs ein Störenfried im Klassiklager, veröffentlicht nun auch Jazz. Und macht damit die Preise kaputt? „On The Other Hand“ ist es erfreulich, endlich mal wieder vom australischen Pianisten Paul Grabowski zu hören, der sich mit dem Schlagzeuger NIKO SCHÄUBLE einen mittleren Geniestreich geleistet hat: eine hochambitionierte Low-Budget-Produktion weitab vom Mainstream, bei […] mehr…

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    JZ Barrell: Ein cooler Bruchpilot mit Humor-Lizenz

    Ihr jähes Ende fand die Tournee durch kleine US-Clubs bereits in der ersten Woche. Am 4. April dieses Jahres wollte JZ BARRELL, der mit seinem Trio unterwegs war, um die Debüt-CD „Here’s The Surprix“ zu promoten, in der New brker Arlene Grocery zum frenetischen Abschluß eines Songs elegant von seinem Gitarrenverstärker springen. Statt in den […] mehr…

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    Alternativen - von Michael Ruff

    Stellt man sich die akustische Version eines antarktischen Schneesturms vor, so sind FLYING SAUCER ATTACK nahe herangekommen, ein solches Naturereignis in Töne umgesetzt zu haben. Nahezu jeder Klang auf „New Lands“ (Domino/RTD) ist in Richtung Wfeißes Rauschen verfremdet, und dieses Sound-Gestöber füllt jedes denkbare Ambiente schlagartig mit Frost. Der Sänger faucht feine Kondenswölkchen, dazu verstärken […] mehr…

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    Nach Krautrock hob die Neue Deutsche Welle mit Bands wie Fehlfarben oder Trio zu einer kurzen, seltsamen Blütezeit an

    Man tanzte recht seltsam damals: Hüpfte ständig von einem Fuß auf den anderen und riß dabei abwechselnd das rechte oder das linke Knie diagonal in die Höhe, möglichst bis zur gegenüberliegenden Achselhöhe. Damit man dabei nicht umfiel, mußten auch die Arme mitgerissen werden – so’n bißchen sah das immer noch nach Pogo aus. Und natürlich […] mehr…

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    Aternativen - VON MICHAEL RUFF

    Die Sonne knallt, die Katze ist rollig, drüben lärmt eine Baustelle, und drinnen läuft MAGOO. Eigentlich hat Musik unter diesen Bedingungen keine Chance, aber die drei Schotten schaffen es, selbst das käsigste Gehirn zu mobilisieren. „The Soateramic Sounds Of Magoo“ (Chemical Underground/EFA) bringt mit 23 Songs in 58 Minuten denkbar abwechslungsreich komprimiertes Entertainment, wo zwischen […] mehr…

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    Mit ihrem zweiten Album konkurrieren SUPERGRASS nun um den Britpop-Thron

    Was jetzt? Ist Britpop nun tot oder nicht? Die drei Superschlingel von Supergrass sitzen zusammengepfercht auf einem Sofa und reden sich heiß. „Britpop j s back!“, wirft Bassist Mick in die Runde, stößt dabei aber auf wenig Zustimmung. Was hatte es noch mal mit jenem Todesstoß auf sich? „Nein, nein, ich hab’s! Selbstmord ist die […] mehr…

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    Jazz

    So borniert es wäre, allen betont kultivierten Jazz für konterrevolutionär zu erklären – unter den Veröffentlichungen der letzten Zeit wirken irritierend viele verdammt gediegen. Bei Klaviertrios kann der kammermusikalische Charakter fast schon als Genre-immanent gelten. In diesem Sinne klassisch und nur gelegentlich etwas fade klingt das Blue-Note Debüt des Schweizer Pianisten „THIERRY LANG“. 3,5 Spannender […] mehr…

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    Big Head Todd – Beautiful World - Revolution/RCA

    Sie haben angefangen als Teenager-Bluesband, in den Skitouristen-Pinten in und um Boulder, Colorado herum. Es ist deshalb verständlich, daß Sänger Todd Park Mohr, Rob Squires und Brian Nevin – geschätzte 400 000 Tour-Meilen später – der Versuchung nicht widerstehen konnten, die da bei den Sessions zu „Beautiful World“ gleich im Studio nebenan lockte. Und so […] mehr…

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    Daß Spaß made in Kölle nicht immer Karneval evozieren muß, beweisen L.S.E. Die drei sind nämlich tagtäglich jeck

    Tu felix Colonia, da hast es besser. Du hast ein Humor-Potential, um das dich jede andere deutsche Stadt beneiden muß. Du hast ein Idiom, das diesen Humor, besser als jeder andere Dialekt, weit über das Umland hinaus massenkompatibel macht, du hast Einwohner, die dieses Idiom pflegen und hartnäckig gegen alle Reformen, Trends und andere Zeitgeist-Krankheiten […] mehr…

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    Steinbruch Kurzbesprechungen

    Dick Dale und Link Wray melden sich mit neuen Alben zurück, außerdem gibt es wieder überall junge Bands, die auf ihren Gitarren, den Sound sich überschlagender Wellen nachahmen. 1996 könnte das Jahr des Surf-Revivals werden. THE TREBLE SPANKERS liegen mit der Veröffentlichung von „Hasheeda“ (Motor/Polydor) also ganz richtig. Die vier Holländer spielen eine gepflegte Surf-Variante: […] mehr…

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    Jazz von Seckendorff

    Endlich ein Komponist, der mit Kritiken unbestreitbar Sinnvolles anzufangen weiß: KLAUS KÖNIG hat ein Libretto mit Hunderten von Zitatschnipseln vertont aus Reviews“ {ENJA) zu seinen bisherigen fünf Suiten. Nicht nur textlich geht’s da grotesk zu. David Moss als stimmgewaltiger „Master of Ceremonies“ und das Vokalquartett „The Bobs“ klingen, als hätte Frank Zappa auf Basis halluzinogener […] mehr…

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    Jazz von Seckendorff

    Wenn er das Stride-Piano spielt, wird sogar der „St. Louis Blues“ zum schrägen Abenteuer. Auch sonst ist HENRY BUTLER bei aller Liebe zum Blues kein Ewiggestriger, sondern mit McCoy Tyner ebenso per Du wie mit den großen Boogie-Pianisten. Weshalb auf „For All Seasons“ (Atlantic) auch Dave Holland die Baß-Saiten zupft. Und sogar „How Insensitive“ einen […] mehr…

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    Jazz von Seckendorff

    Eine blonde Kanadierin mit rauchig-dunkler Stimme, die sich selbst am Klavier begleitet und konsequent Nat King Cole verehrt. Wie einst Mr. Cole hat auch DIANA KRALL diesmal einen Gitarristen im Trio und verzichtet aufs Schlagzeug: keine Big Names, sondern eine gut eingespielte Working Band. Aus Nats Repertoire finden sich auf „All For You“{GRP) 13 unbekanntere […] mehr…

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    The Presidents Of The USA: Die richtigen Machthaber

    Keiner macht zur Zeit in den USA höhere Luftsprünge, niemand verbreitet mehr Spaß. The President, Of The United States Of America kommen zwar aus Seattle, doch mit der Teenage-Angst und den schweren Riffs der anderen Musiker aus der einstigen Grunge-Metropole haben sie nichts gemein. Das Trio, das zu jedem seiner Hits ein komisches Video drehen […] mehr…

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    Jazz von Seckendorff

    Vietnam kennt seinen eigenen Blues: Dort hat das Verziehen von Saiten und Tönen lange Tradition. Unter Exilanten herrscht pure Sehnsucht. Der vielgerühmte Gitarrist NGUYEN LE, mit Jimi Hendrix ebenso vertraut wie mit dem Jazz, ist in Paris aufgewachsen. Seine „Tales Front Vietnam“ (ACT) schaffen es, traditionelle Musiker in oft abenteuerliche Konzepte zu integrieren: Sie singen […] mehr…

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    Jazz von Seckendorff

    Na endlich: Wie ganz und gar eigen sich das Trio des Gitarristen BILL FRISELL bei Konzerten anhört, wird zwischen C&W, schrägem Rock und humorvoll avantgardistischem Jazz mit Jsive“ (Gramavision) bestens dokumentiert, auch wenn das Repertoire von 1991 stammt. 3,5 Die Töne schweben zu lassen wie Frisell das ist nur eines von vielen Kunststücken, mit denen […] mehr…

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    Mustard Seeds: Trio infernal

    Eklektizismus, beherzt: Die Mustard Seeds sampeln gewitzt, ohne einen Sampler zu benutzen. Aufseiner Reise von den Sechzigern (allmächtige Beades!) über die Achtziger (große Hüsker Du!) in die Neunziger (tapfere Offspring!) hat das amerikanische Trio lauter Melodie-Partikel eingesammelt – und daß immer mal wieder auch gern die Siebziger (unvergängliche Boston!) gestreift werden, das schafft einen interessanten […] mehr…