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Theodor König Award: Hinter den Kulissen werden Karrieren gemacht

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Theodor König Award: Hinter den Kulissen werden Karrieren gemacht

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Als Fan würdigt man vielleicht die Schönheit und Qualität eines Instrumentes, die Lichttechnik eines Live-Auftritts oder den Aufwand, Kulissen und Kostüme für ein Musikvideo richtig in Szene zu setzen. Die Namen der Verantwortlichen bleiben in der Regel aber unbekannt. Um dem entgegen zu wirken, wurde dieses Jahr zum ersten Mal der Theodor König Award verliehen, eine besondere Anerkennung für Menschen, die hinter den Kulissen ihre Energie investieren, um Musikern den Weg zum Erfolg zu ebnen. „Ich freue mich über die Anerkennung, die diese Nominierung bedeutet“, sagt zum Beispiel Lina Simon. Sie hat das wundervoll farbsatte Musikvideo zum Bilderbuch-Song „OM“ in die Welt gebracht, die Idee entwickelt, ein Drehbuch geschrieben, die Requisiten angeschafft und, wenn es nötig war, auch ein bisschen vorgetanzt.

Mit den anderen Nominierten des Theodor König Award hat Lina Simon sich am Freitag den 27. März um 11:00 Uhr im Berliner Ellington Hotel eingefunden. Ein Gala-Morgen – als besonderen Rahmen wählten die Macher einen Brunch im nach der Jazzlegende benannten Hotel. Am schön ausgeleuchteten Büffet fielen auch einige verkaterte Gesichter auf, viele der Gäste hatten bereits die fast vierstündige Echo-Verleihung am vorangegangenen Abend mitgemacht, unter ihnen Künstler wie Balbina, die Beatsteaks und Marla Blumenblatt. Bei Croissants, Honigmelonen und Konter-Bier aus Magnumflaschen wurden nach einer Laudatio von MTV-Moderator Patrice die Gewinner bekannt gegeben.

In der Kategorie Kulissenbau in einem Musikvideo konnte sich das Team Deichkind durchsetzen, der knallige Trip zu „So ne’ Musik“ hatte die Internet-Voter überzeugt. Mit Thomas Harm von Cyan Guitars als Gewinner ging ein zweiter Award nach Hamburg, in seiner Dankesrede zeigte der Instrumentenbauer sich ehrlich bewegt: „Diese Auszeichnung macht mich sehr glücklich und ich hoffe, dass weiterhin viele Künstler große Freude mit meinen Instrumenten haben werden“. Unter den Lichttechnikern konnte Tjorre Hasubski die meisten Stimmen verbuchen – zu Recht, ohne ihn wären Auftritte von Hip-Hop-Institutionen wie Marteria und Haftbefehl nur halb so aufregend. Auch für Lina Simon war die Verleihung ein Erfolg, obwohl sie keinen Award mit nach Hause nehmen konnte: „Es ist wichtig, dass Menschen die Arbeit, die du machst, zu schätzen wissen. Und es tut gut, wenn man weiß, dass die eigene Arbeit von den richtigen Leuten anerkannt wird.”

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