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„Tiger King“-Star Joe Exotic ist sich sicher – er wird „in zwei bis drei Monaten tot“ sein


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Ein von Joseph Allen Maldonado-Passage alias Joe Exotic, Star des Doku-Dramas „Tiger King“, geschriebener Brief ist an die Öffentlichkeit gelangt. In der auf den 01. Juni datierten Mitteilung gibt er an, bald zu sterben. Grund dafür sei eine Depression.

Der selbsternannte Tiger-König erlangte durch die Netflix-Serie „Tiger King“ ungeahnte Berühmtheit. Seit letztem Jahr sitzt er hinter Gittern. Verurteilung: 22 Jahre wegen Erteilung eines Auftragsmordes und verschiedene Verstöße gegen Tierschutzgesetze.

Raubkatzen, Waffen und der Tod

In der Dokumentationsreihe lernt der Zuschauer das Leben in amerikanischen Wildkatzen-Parks kennen. Auch der exzentrische Joe Exotic hält sich ein Raubkatzen-Areal, wofür er von der Kritikerin und Konkurrentin, nicht zuletzt vorgeblichen Tierschützerin Carole Baskin verhasst wird. Der 57-Jährige arbeitete sich über Jahre an ihr ab und soll letztendlich den Auftragsmord initiiert haben, weshalb er zur Gefängnisstrafe verurteilt wurde.

In einem an „TMZ“ geschickten Brief bittet er nun seine „Unterstützer, Fans und Lieben“ um Hilfe. „Meine Seele ist tot“, klagt der Waffennarr. „Ich tue mich jeden Tag schwer damit, an dem winzigen bisschen Hoffnung, das ich noch habe, festzuhalten.“ Wie viele Leute wissen würden, leide er an einer Krankheit, „wegen der ich alle vier Wochen eine Bluttransfusion brauche.“ Allerdings habe er „seit Ende Januar keine mehr bekommen, ich verliere Gewicht, Wunden heilen nicht, ich werde in zwei bis drei Monaten tot sein.“

Und dass Unbekannte ihn quälen, indem sie ihm angeblich Informationen und Fotos von seinem Ehemann Dillon Passage zuschicken, wie dieser ohne Exotic sein Leben feiere und die Zeit genieße, dürfte die Laune von Exotic auch nicht gerade anheben.

Unterstützung erhofft er sich unter anderem vom US-Präsidenten persönlich. „Ich frage Trump danach, sein Wort zu halten und einzusehen, dieses Falsche in etwas Gutes umzuwandeln und mir ein Wunder zu schenken“, schreibt der ehemalige Privatzoo-Halter. Seine Anwälte haben ein Gnadengesuch bei Trump eingereicht. Des Weiteren grüßt er Kim Kardashian und Rapperin Cardi B und bittet die beiden, ihm zu helfen.



John Lennon: Sein Tod und die Geschichte seines Mörders

„Double Fantasy“ Im Sommer und Herbst 1980 arbeiteten John Lennon und Yoko Ono in der New Yorker Hit Factory an „Double Fantasy“, Lennons letztem Album. ROLLING-STONE-Redakteur Arne Wilander schrieb darüber: Auf dem Album sind einige der besten Stücke enthalten, die John Lennon nach „Plastic Ono Band“ schrieb – hätten „I’m Stepping Out“, „Nobody Told Me“, „I Don’t Wanna Face It“ und „Borrowed Time“ die Platte ergänzt, wäre es ein großartiges, wenn auch gar nicht modernes Rock-Album geworden. Yokos eklektische, teils rhythmisch-treibende, teils pompös-sentimentale Stücke haben die größtmögliche Distanz zu Lennons schnodderigen Gitarren-Attacken. Albert Goldman nennt „(Just Like) Starting Over“ einen „Rückgriff…
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