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Politik-Blog

Unfrieds Urteil: VW am Abgrund – Es gibt kein schlimmeres Gefühl, als von seinem Auto betrogen worden zu sein

Mir sind die Grünen in dieser Angelegenheit völlig egal. Grundsätzlich ist es eine demokratische Mehrheitsentscheidung, ob die einen regieren oder die anderen. Diese Entscheidung akzeptiere ich. Solange die Wahl nicht manipuliert wird.

Wenn aber jemand manipuliert, dann ist Schluss. Das gilt für Wahlen und für Autos.

Es geht nicht darum, dass Autos verboten werden. Dass uns der Spaß genommen wird oder der Luxus. Es geht darum, dass wir nicht weiter betrogen werden. Es geht darum, zu verhindern, dass ein oder mehrere Unternehmen einen für Leistungen bezahlen lassen, die das Auto gar nicht zur Anwendung bringt.
Es geht aber auch um das Fortschritts- und Technikversprechen der deutschen Wirtschaft. Die deutsche Ingenieurskunst: Besteht all das darin, geniale Autos für die Zukunft herzustellen oder Giftschleudern, die mit unserem Geld die Krisen des 21. Jahrhunderts beschleunigen, während sie so tun als würden sie ihnen entgegenarbeiten?

Diese These, dass der Auto-Betrug weit über VW und den Betrug in der Abgassache hinausgeht, muss also jetzt falsifiziert werden – durch Transparenz bei allen Software-Quellcodes und Tests. Oder sie wird verifiziert. Dann wird es richtig krachen.

Es gibt kein schlimmeres Gefühl, als von seinem Auto betrogen worden zu sein.

Peter Unfried ist Chefreporter der taz und schreibt jeden Dienstag exklusiv bei rollingstone.de



Berühmte Tonstudios: An diesen legendären Orten entstanden große Alben

Abbey Road Die Abbey Road Studios in London – ein von Mythen umgebener Wallfahrtsort für Musikliebhaber und ohne Übertreibung das wohl berühmteste Tonstudio der Welt. Sein Ruhm fußt dabei auf einer langen Historie. 1929 kaufte die Gramophone Company Ltd. das damalige Wohnhaus an der Abbey Road Nummer 3, das bereits 1830 errichtet wurde. Die Umbaukosten zum Tonstudio von 100.000 Pfund überragten den Kaufpreis des Gebäudes von 16.500 Pfund um ein Vielfaches. Für die Plattenfirma EMI, in der die Gramophone Comapany bei Eröffnung des Studios 1931 aufgegangen war, machte sich die Investition allerdings allemal bezahlt. Hauptsächlich Klassik-Aufnahmen der EMI sorgten schon…
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