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Von diesen Künstlern wollen wir 2013 mehr hören!

Black Belles

Sooo neu eigentlich nicht mehr, aber 2013 kommt mit dem zweiten Album sicher der Durchbruch im ganz großen Stil. Von Jack White produziert und entdeckt, sind die Black Belles die ungewöhnliche Vermählung von Gothic und Nashville.

Hanni El Khatib

Hanni El Khatib ist der neue Antiheld des US-Rocks. Dan Auerbach produziert dessen neue Scheibe. 2013 soll sie veröffentlicht werden, es könnte das Jahr für den Kalifornier werden. Mit elektrischen Gitarren und unperfekten Percussions revitalisiert er den Blues-Rock. Diesen mischt er  dann mit Hilfe von Soul – und Rockabilly ordentlich auf. Freilich hat er mit seinem Debüt „Will The Guns Come Out“ den Rock’n’Roll nicht neu erfunden. Nach den White Stripes wurde die Luft für dieses Genre trotz der Black Keys dennoch ziemlich dünn.

Prag

Mit Prag aus Berlin beginnen auch für deutschen Pop die Nullerjahre. Ende Januar soll das Debüt-Album „Premiere “ veröffentlicht werden. Es ist auch Nora Tschirners erstes Herantasten in musikalische Gefilde. Für dieses holte man sich Unterstützung vom Prager Rundfunkorchester. Da geht es um urbane Sound- und Songstrukturen jenseits der provinziellen Gefühligkeit von Silbermond, Glasperlenspiel und Konsorten.

Jake Bugg

Sein selbstbetiteltes Debüt schoß in Großbritannien sofort auf Platz 1 (hier erscheint es am 25. Januar). Es ist ein erstaunlicher Karrierestart für einen gerade einmal 18-Jährigen aus Nottingham. Zu seinen Fans zählen Danon Albarn, Noel Gallagher und die Stone Roses. Für die letzten beiden machte er den Supporting Act, Gallagher nahm ihn mit auf Europa- und US-Amerika-Tour. Jake Buggs Sound rangiert irgendwo bei Bob Dylan und klingt bereits wahnsinnig altersweise. In „Two Fingers“ singt er mit seiner wundervollen Stimme: „I drink to remeber/ I smoke to forget“. Ja, er ist 18, dabei schon wahnsinnig pragmatisch und unglaublich perfekt beim Gitarrenspiel. Man kann sich auf einiges gefasst machen.



Song des Tages: The Beatles - „A Hard Day's Night“

Der Ausbruch einer 12-saitigen Gitarre scheint das Chaos und die Euphorie der Beatlemania noch einmal wiederbeleben zu wollen. Das Strahlen in diesem Akkord, die mit Händen greifbare Begeisterung der Band und die im Titel angesprochene physische Erschöpfung machen "A Hard Day's Night" zu einem Mini-Film, der den meteorhaften Aufstieg der Beatles noch einmal Revue passieren lässt. "Damals waren es vor allem die Intros und die Abschlüsse eines Songs, um die ich mich vorrangig kümmerte", sagt George Martin. "Wir brauchten einen Knalleffekt, damit man sofort in den Song gesogen wurde." Bei den Proben spielte Lennon mit einigen Akkorden herum, um den…
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