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Weil er „Teenage Mutant Ninja Turtles“ schaute: Axl Rose kam zu spät zum eigenen Konzert


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Axl Rose ist ja für seine Egozentrik bekannt, doch dass ihm ein Film wichtiger ist als seine Fans, darf dann doch überraschen.

Zumindest berichtete nun „Alternative Nation“, dass Rose am 28. Dezember 1991 zu spät zu seinem Gig in Tampa kam, weil er so vertieft in einen Schildkröten-Film war. Und nein, es handelte sich dabei nicht um eine lehrreiche Naturdokumentation, sondern um die damals allseits beliebten Ninja Turtles. Der dazugehörige Streifen, Teenage Mutant Ninja Turtles II: The Secret of the Ooze“, zog ihn so sehr in den Bann, dass er alles andere um sich herum vergaß.

Der Moderator eines Radiosenders in Tampa erzählte nun diese skurrile Geschichte. Er war ein Assistent des Veranstalters und als ihn dieser nach dem Grund der Verspätung des Sängers fragte, entgegnete der:Axls Management sagte, dass er ‚Teenage Mutant Ninja Turtles II: The Secret of the Ooze’ schaut und dass Axls Aufmerksamkeit zu 100 % auf dem Film liegt und er nicht gestört werden kann.“

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Überirdisches Geheul: Robert Plants unnachahmliche Stimme

Amerikanischer Blues in seiner rauesten Form, davon war Robert Plant als Teenager im englischen Kohlegürtel besessen. „Als ich Sleepy John Estes sah und diese Stimme hörte, halb Schmerz, halb Jenseits, wollte ich auch so singen können“, erzählte er 2006 ROLLING STONE. Und das tat er. Mehr noch: Das überirdische Geheul, das er bei Led Zeppelin entfesselte, klang wie eine Kreuzung aus Bluesmann und nordischem Gott. Noch nie war es so männlich gewesen, wie eine Frau zu klingen, und unzählige Hardrock-Sänger zerfetzten sich die Stimmbänder, um die Höhen zu erreichen, die Plant in die Wiege gelegt worden waren. „Seine Stimme ist…
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