Zu Ehren von „Welcome 2 America“: Berliner Prinzenstraße wird zur „Prince Street“


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Nachdem letzte Woche (30. Juli) das dritte postume Prince-Album „Welcome 2 America“ erschienen ist, hat sich Amazon Music nun einen besonderen Coup einfallen lassen und die U-Bahnstation der Berliner Prinzenstraße kurzerhand in die „Prince Street“ verwandelt.

Ein kurzer Imagefilm, den die Prince-Erben via Social Media veröffentlichten, zeigt nun, wie die U-Bahnstation der Prinzenstraße mit zahlreichen Aufklebern, Plakaten und Boden-Stencils zur „Prince Street“ wurde. „Welcome 2 America“, das schon jetzt als Meisterwerk gefeiert wird, soll so gebührend gefeiert werden. Wie lange die Prinzenstraße als „Prince Street“ bestehen bleibt, ist aktuell aber noch unklar.

Als Prince im April 2016 starb, hinterließ er nicht nur ein beeindruckendes Lebenswerk, sondern jede Menge unveröffentlichte Musik. Dazu gehört auch „Welcome 2 America“, das Prince bereits im Jahr 2010 aufnahm, 2011 fertig stellte, aber nie zu Lebzeiten veröffentlichte. Und das, obwohl er damals sogar noch eine gleichnamige US-Tour realisierte. Warum er das Album nie mit der Öffentlichkeit teilte, ist bis heute nicht bekannt.

„Welcome 2 America“ ist hochpolitisch

Auf „Welcome 2 America“ geht es inhaltlich nun hochpolitisch zu und verliert mit Themen wie Rassismus, soziale Ungerechtigkeit, Ausbeutung und Kapitalismus auch heute nicht an Aktualität. Produziert, arrangiert und komponiert wurde das Album hauptsächlich von Prince selbst. Unterstützung bekam er aber dennoch. Unter anderem von dem Co-Produzenten Morris Hayes sowie von vielen seiner alten New-Power-Generation-Kollegen.