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Courtney Love (Hole)

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    Erstes Aufsehen erregte Courtney Love als temporäre Sängerin von Faith No More. 1989 gründete sie ihre eigene Rockband Hole, mit der sie bald internationale Erfolge feierte. Die Ehe mit Nirvana-Frontman Kurt Cobain brachte ihrer Band zusätzlich Aufmerksamkeit ein, bei vielen Fans litt ihr Image und das von Hole allerdings stark darunter. Erst nach dem Selbstmord Kurt Cobains brachten Hole ihre erfolgreichsten Alben heraus. Courtney Love wurde 1996 als Schauspielerin für den Golden Globe nominiert.

    Die 1964 geborene Courtney Michelle Harrison machte ihre ersten musikalischen Erfahrungen 1981 als Gitarristin in der Band Sugar Baby Doll, die sie nach nur einem Jahr wieder verließ. Als Sängerin der Rockband Faith No More begann Courtney Love 1983 ihre eigentliche Karriere. Sie verließ die Band nach zwei Jahren.

    Courtney Love gelang der musikalische Durchbruch 1989 als Fronfrau ihrer eigenen Alternative-Rockband Hole, in der anfangs ebenso Eric Erlandson (Gitarre), Caroline Rue (Schlagzeug) und Jill Emery (Bass) spielten. Courtney Loves schockierendes „Pretty/Ugly“-Image machten Hole vor allem im Underground Amerikas und Großbritanniens berühmt. Die Single „Teenage Whore“(1991) erreichte Platz Eins in den UK Independent Charts, das Debüt-Album „Pretty From The Inside“ Platz 59 in den kommerziellen Album-Charts.

    Courtney Love wurde 1991 auf einem Konzert der Smashing Pumpkins offiziell zur ersten Frau in der Rockgeschichte, die auf der Bühne eine Gitarre zerschlug – ein Akt, der ideal zu ihrem oft rabiaten Auftreten passte. Obwohl sie es selber immer bestritt, zählten Fans und Medien Courtney Love oft zur Frauenbewegung der „Riot Grrrls“.

    1991 lernte Love Nirvana-Frontman Kurt Cobain kennen und heiratete ihn im darauffolgenden Jahr. Durch den kommerziellen Erfolg Nirvanas stieg auch die Popularität von Hole. Courtney Loves Image als selbstständige Frau in der männerdominierten Rockmusik erlitt dadurch allerdings großen Schaden.

    „Live Through This“ wurde 1994 nur wenige Tage nach dem Suizid Kurt Cobain veröffentlicht und schockierte damit viele Medien. Das Album erreichte 1995 trotz der Kritik Platinstatus in den USA, Kanada und Australien. Der Nachfolger „Celebrity Skin“ (1998) konnte diesen Erfolg toppen.

    Courtney Love wurde 1996 für ihre Rolle im Film „The People Vs. Larry Flint“ für den Golden Globe nominiert. Sie besitzt die Rechte an allen Nirvana-Songs und ist Mutter von Frances Bean Cobain. Ihr Umgang mit dem Erbe Kurt Cobains wird von Fans oft und kontrovers diskutiert.


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