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Inside the Sound: BUNT. und Sonos interpretieren „Clouds“ neu

Manche Songs verändern dein Leben. Meist ohne Vorwarnung. Für BUNT. begann alles in einem überfüllten Zug. An einem Vierertisch irgendwo zwischen Hamburg und Stuttgart, umgeben von fremden Menschen, Bewegung und Geräuschen, klappte er seinen Laptop auf, um die Reisezeit zu nutzen und eine Idee nahm Gestalt an.

Der Song trug den Titel „Clouds“. Im Jahr 2023 veröffentlicht, mit einem Sample des Sängers Nate Traveller, erreichte der Track in den USA und in Deutschland Goldstatus. Der Erfolg kam zu einem entscheidenden Zeitpunkt. „Der Song ist in der schwierigsten Phase meiner Karriere entstanden“, sagt BUNT. „Es war das Jahr, in dem nichts funktioniert hat. Ich habe ernsthaft darüber nachgedacht, aufzuhören.“

Heute erlebt „Clouds“ eine neue Form. In der historischen Kulisse des Berliner Babylon-Kinos, umgeben von Sonos Speakern und dem Babylon Orchester Berlin, wird der Song als gemeinschaftliches, räumlich erfahrbares Klangereignis neu interpretiert. Das 1926 gegründete Orchester, bekannt für seine Vielseitigkeit zwischen klassischem Repertoire, Filmmusik und zeitgenössischen Projekten, begegnet BUNT.s Musik mit feinem Gespür für Atmosphäre und Detail. Wie ein Sonos System zeigt auch das Orchester, wie einzelne Stimmen zusammenwirken und ein lebendiges Ganzes entstehen lassen.

Die Session ist BUNT.s Beitrag zur zweiten Episode von Sound Conductors, der gemeinsamen Reihe von Rolling Stone und Sonos über die orchestrale Neuinterpretation von Songs. „Als ich den Song heute zum ersten Mal von einem Orchester gespielt gehört habe, war ich sprachlos“, sagt BUNT. „Es war eine vollkommen neue Erfahrung.“

Mehr zu Sonos: www.sonos.com

Arrangiert von Hauke Renken, dirigiert von Raphael Haeger im engen Austausch mit BUNT. und geprägt durch die künstlerische Leitung von Hans Brandner, wird das Stück nicht neu geschrieben, sondern behutsam erweitert – mit mehr Raum, mehr Tiefe und einer neuen Perspektive.

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Die Verbindung wirkt selbstverständlich. Ein Orchester lebt vom präzisen Zuhören: Jede Stimme zählt, jede Nuance beeinflusst das Ganze. Dasselbe Prinzip prägt Sonos. Entwickelt, um die Feinheiten jeder Note offenzulegen, macht das System selbst kleinste Schwingungen erfahrbar – nicht isoliert, sondern als geschlossenes Klangbild.

Geboren als Levi Wijk, ist BUNT. ein deutscher DJ und Produzent, dessen Karriere sich über Jahre hinweg mit leiser Konsequenz entwickelt hat. Von den frühen Veröffentlichungen auf dem Kontor-Label über das unabhängige Debütalbum „Folktales“ bis hin zum Major-Label-Debüt „Levi Don’t Do It“ bei Arista Records folgte sein Weg einer bewusst gewählten, stetigen Linie.

Was ihn an der orchestralen Umsetzung besonders fasziniert, ist nicht der Kontrast, sondern die Nuance. „Elektronische Musik klingt immer gleich“, erklärt er. „Gibt man einen Song jedoch einem Orchester, klingt er jedes Mal anders.“ Jede Aufführung bringt kleine Abweichungen hervor – minimale Veränderungen, geprägt von den Menschen, die sie spielen. Für BUNT. sind genau diese Details entscheidend.

Dieser Gedanke spiegelt sich auch in der Philosophie von Sonos wider. „Was ich an Sonos liebe, ist das Gefühl, von Klang umgeben zu sein“, sagt BUNT. „Es ist echte Immersion.“ Der Sound lenkt nicht, er umschließt – man tritt in ihn ein, statt ihn aus der Distanz zu erleben.

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Auch die Berliner Session folgt diesem Prinzip. Mit dem Taktstock in der Hand agiert BUNT. vor dem Orchester intuitiv. „Ein Orchester zu dirigieren unterscheidet sich gar nicht so sehr davon, ein Publikum zu führen“, sagt er. „Es hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht.“

Mehr zu Sonos: www.sonos.com

Zu erleben, wie ein elektronischer Song seinen Weg vom Laptop auf einer Zugfahrt bis hin zum Orchester findet, hat die handwerkliche Dimension von „Clouds“ für BUNT. neu erfahrbar gemacht. „Das sind keine einzelnen Spuren mehr“, sagt er. „Das sind Menschen, die ihre Instrumente seit Jahrzehnten beherrschen und den Song gemeinsam zum Leben erwecken.“ Aus einer individuellen Idee wird kollektive Interpretation.

Später, beim Hören über seine Sonos Era 300 Speaker und das Sub 4 Surround-System, fühlt sich BUNT. unmittelbar an den Ursprung von „Clouds“ zurückversetzt. „Ich höre wieder, wo alles begonnen hat“, sagt er. Am Ende ist das Format zweitrangig. „Ob elektronisch oder orchestral – wenn ein Song gut ist, wirkt er. Und dann bewegt er Menschen.“

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Von einem überfüllten Zug über Millionen von Hörern bis hin zu einem Orchester in Berlin folgt „Clouds“ demselben inneren Impuls. Nur der Raum, in dem er stattfindet, ist größer geworden. Was bleibt, ist die Verbindung zu den Menschen – über Formate, Orte und Hörsituationen hinweg. Mit Sonos wird Musik nicht nur gehört, sondern erlebt. Sound, der berührt. Musik, die bleibt.

Diogo
Diogo
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