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02. Februar 2012
von Jörn Schlüter
Artist To Watch Special: 12 für 2012
Folge 6: Jamie N Commons. Blues für Nachgeborene
In unserer Februarausgabe und natürlich online präsentieren wir Ihnen die 12 Künstler, die wir 2012 auf dem Schirm haben - und denen wir nicht weniger als die Weltherrschaft wünschen. Heute präsentieren wir Ihnen den jungen Briten mit dem alten Blues in der Stimme: Jamie N Commons.
Etwas ungläubig hörten wir im vorigen Jahr die Debüt-EP von
Jamie N Commons, "The Baron". Der Mann, der darauf mit
Blues-geschwängerter Stimme singt wie Tom Waits und Nick Cave in
Personalunion, sei angeblich erst 22 Jahre alt – kaum vorstellbar.
Weil es trotzdem wahr ist, kann 2012 ein großes Jahr für den
frühreifen Briten werden, der seinen dunkel dröhnenden
Mördergeschichten-Blues und Southern-Rock raffiniert im
Indie-Gewand präsentiert und so auch den Nachgeborenen die Emphase
von Mississippi John Hurt und Blind Willie Johnson nahebringen
kann. "Jeder mag diese alte Musik, das haben doch Soundtracks wie
'O Brother, Where Art Thou?' bewiesen", erklärt Commons, "du musst
sie nur in den richtigen Kontext bringen, dann verstehen die Leute
sie."
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Commons selbst hat früh verstanden, weil sein Vater ihn im Alter
von zehn Jahren zu Konzerten von Neil Young und den Allman Brothers
mitnahm. Der Musiker wohnte damals in Chicago, wo er seine Kindheit
und frühe Jugend verbrachte. Dann ging es zurück nach England –
Commons lebte eine Weile im Südwesten (Gloucester) und zog
schließlich nach London, um an der renommierten
Goldsmiths-Universität ein Studium zu absolvieren. "Ich war ein
Außenseiter, der die anderen mit seinen alten Blues-Liedern
irritiert hat. Wie früher, wenn ich meine Lieblingsplatten auf
Partys angemacht habe und alle rausgingen."
2012 werden die Menschen gebannt lauschen, wenn Jamie N Commons
seine Musik spielt. Im Frühjahr erscheint eine weitere Single als
Appetizer auf das Longplay-Debüt, das später im Jahr kommt. Wenn
Commons seine Stärke voll ausspielt und genügend Brücken ins
Indie-Rock-Lager schlägt, wird die Platte ein Hit.
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Wir stellen Jamie N Commons in unserem Artist To Watch Special: 12 für 2012 vor. Hier finden Sie die bisherigen Folgen:
In unserer Februarausgabe und natürlich online präsentieren wir Ihnen die 12 Künstler, die wir 2012 auf dem Schirm haben - und denen wir nicht weniger als die Weltherrschaft wünschen. Heute präsentieren wir Ihnen Dry The River, die im März ihr Debüt "Shallow Bed" vorlegen.
In unserer Februarausgabe und natürlich online präsentieren wir Ihnen die 12 Künstler, die wir 2012 auf dem Schirm haben - und denen wir nicht weniger als die Weltherrschaft wünschen. Weiter geht es mit der tollen Band Alabama Shakes und ihrer kraftvollen Sängerin Brittany Howard.
Am 27.01. erscheint Lana Del Reys Debütalbum "Born To Die". Torsten Groß hat die Künstlerin zum ausführlichen Interview getroffen und mit ihr über den Del-Rey-Mythos, ihre Jugend und die 50er Jahre gesprochen.
In unserer Februarausgabe und natürlich online präsentieren wir Ihnen die 12 Künstler, die wir 2012 auf dem Schirm haben - und denen wir nicht weniger als die Weltherrschaft wünschen. Weiter geht es mit der Brooklyner Band Friends. Anfang Februar spielen sie zwei Konzerte in Hamburg und Berlin.
In unserer Februarausgabe und natürlich online präsentieren wir Ihnen die 12 Künstler, die wir 2012 auf dem Schirm haben - und denen wir nicht weniger als die Weltherrschaft wünschen. Los geht es mit Nick Waterhouse. Anfang März spielt er in Frankfurt und Berlin - präsentiert von uns.
Der zweite Tag des Eurosonic / Noorderslag in Groningen glich bisweilen einem Volksfest: Während die Branchenhasen durch die Clubs streiften und Acts wie The Suicide Of Western Culture entdeckten, lauschten die Anwohner im Café dem Blues von Jamie N Commons und feierten vor einer Riesenbühne die kleine Selah Sue.
Heute startet in Groningen das Eurosonic Noorderslag und läutet somit schon einmal die Festivalsaison ein. Daniel Koch ist für den ROLLING STONE vor Ort und berichtet ab nun täglich von seinen Erlebnissen und Neuentdeckungen. Bis zum ersten Bericht haben wir hier schon einmal zehn Acts versammelt, die es sich dort zu entdecken lohnt.
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