„SNL“: Tiefgründiger Astronaut verzweifelt an herumfliegender Pringles-Dose und dem Penis-Problem seines Kollegen

Colman Domingo spielt einen NASA-Astronauten, der eine ernste Videobotschaft aufnehmen will – und dabei von seinen völlig unernsten Kollegen sabotiert wird.

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„Saturday Night Live“ feierte die sichere Rückkehr der NASA-Artemis-II-Besatzung auf die Erde mit einem Sketch, in dem ein Astronaut versucht, eine nüchterne Videobotschaft aufzunehmen – und dabei von seinen völlig unernsten Kollegen aus dem Konzept gebracht wird.

SNL-Gastgeber Colman Domingo spielt Pilot Victor Glover, dessen Videotagebuch am neunten Tag der zehntägigen Reise rund um den Mond damit beginnt, dass er die Erde durch das Fenster des Raumschiffs zeigt.

„Unseren Planeten so zu sehen ist ziemlich tiefgründig“, sagt er. „Als gläubiger Mensch hat mich das Gott definitiv nähergebracht.“

Pringles im Weltall

Doch die erste von vielen Ablenkungen schwebt schon bald ins Bild: eine rote Pringles-Dose.

„Ach kommt schon, Leute!“, ruft er. „Ihr müsst eure Snacks an der Wand festklettern.“

Die Astronauten Reid und Hansen (Marcello Hernandez, Mikey Day), die „ziemlich gelangweilt“ sind, streiten sich um das Essen.

Schlafende Kollegin, schreiende Kollegen

Kurz darauf wird Glovers Versuch, ein Zitat des Apollo-Astronauten Jim Lovell vorzulesen, von Reid unterbrochen, der seine kanadische Flagge zur Schau stellt, während Astronautin Christina (Sarah Sherman) schlafend und schnarchend vorbeischwebt.

Nachdem Glover sie beiseitegeschoben hat, kehren Reid und Hansen für eine Runde „No Hands Hat“ zurück.

Auch sein Sally-Ride-Zitat bringt Glover nicht zu Ende: Christina – immer noch schlafend – taucht wieder im Bild auf, diesmal mit einem Sharpie-Gekritzel im Gesicht, das Reid und Hansen dort hinterlassen haben.

Das Penis-Problem

Dann kommt Reid mit einem Problem zu Glover.

„Hey Victor, mein Pimmel steckt schon wieder im Schlauch fest!“, sagt er aufgeregt und hält das Gerät hoch. „Du musst ihn rauskriegen, Victor, bitte!“

Victor ist an diesem Punkt mit seiner Geduld am Ende.

„Ich weiß auch nicht, Mann, kümmer dich selbst darum!“, sagt er. „Ich drehe gerade mein Video!“

„Meine einzige Hoffnung für alle auf der Erde ist folgende“, schließt er – woraufhin Hansen Reid am Schlauch durch die Gegend zieht und ihn zur Abkürzung zwingt. „Alle: Seid nett zueinander. Ende.“

William Vaillancourt schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil