Lucy Dacus stellt ihren Vater Bruce Springsteen vor: „Ich habe meinen Lebenszweck erfüllt“

Die Singer-Songwriterin ist seit ihrer Kindheit Springsteen-Fan – und sagt: „Ohne ihn würde ich Musik anders schreiben, vielleicht gar nicht.“

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Wer wissen will, wofür Lucy Dacus brennt, stößt schnell auf einen Namen: Bruce Springsteen. Am Freitag teilte sie mit, dass sie ihren Vater – selbst ein glühender Fan – endlich dem Boss persönlich vorstellen konnte.

„Ich habe meinen Lebenszweck erfüllt“, schrieb Dacus auf Instagram und veröffentlichte dazu ein Foto der drei backstage bei Springsteens jüngstem Konzert in Los Angeles. „Ich musste euch das einfach sagen, weil ich weeeiß, dass zumindest Tausende von euch meinen Vater bei Shows persönlich kennengelernt haben und eine Ahnung habt, was das für ihn bedeutet – und für mich. Vielleicht habe ich euch dazu gebracht, ihm Happy Birthday zu singen, oder ihr habt gesehen, wie er auf die Bühne gekommen ist, um ‚Dancing in the Dark‘ auf der Gitarre zu spielen, oder ihr habt ihm mit mir zusammen einen schönen Vatertag gewünscht.“

„Ich versuche immer, Wege zu finden, diesem kleinen Kerl eine Freude zu machen – aber besser als das werde ich es nie hinbekommen“, fügte Dacus hinzu. „Ich werde ihn immer respektieren und dankbar sein, dass er sich die Zeit genommen hat, meinem Vater die Hand zu schütteln.“

Lebenslange Springsteen-Verehrung

Dacus ist seit ihrer Kindheit Springsteen-Fan und traf die Ikone aus New Jersey erstmals 2024. Damals erzählte sie, seine Songs seien „genauso ein Teil von mir wie die Bäume, mit denen ich aufgewachsen bin“, und: „Ohne ihn würde ich Musik anders schreiben – vielleicht gar nicht.“

Im September 2019 ehrte Dacus Springsteen und schenkte ihrem Vater zum Geburtstag ein ganz besonderes Geschenk: ein eindringliches Cover des Klassikers „Dancing in the Dark“. In jenem Jahr erklärte sie gegenüber ROLLING STONE, Springsteens Geburtstag sollte ein nationaler Feiertag sein – „und im Hause Dacus ist er das definitiv“.

Springsteen auf seiner „Land of Hope and Dreams Tour“ zu erleben sei besonders bewegend gewesen, schrieb Dacus in ihrem Instagram-Post – nicht zuletzt wegen seiner Worte zum aktuellen politischen und gesellschaftlichen Klima in den USA.

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„Es war ein gutes Gefühl, ihn eine ganze Arena dazu bringen zu sehen, ‚ICE Out Now‘ zu skandieren, und ihn über Polizeigewalt, Arbeitnehmerrechte, die Rechte von Einwanderer:innen, Klassenunterschiede und das Versagen unserer Regierung sprechen zu hören – so wie er es seit Jahrzehnten tut, in seinen Songs oder anderswo“, schrieb sie. „Er führt Menschen sein ganzes Leben lang aus der Engstirnigkeit heraus.“