Justin Bieber: Massiver Streaming-Anstieg nach Coachella-Headliner-Set

Tracks von „Swag“ und „Swag II“ legten stark zu – doch Backkatalog-Hits wie „U Smile“, „One Love“ und „Favorite Girl“ schossen besonders steil nach oben.

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Justin Biebers mit Spannung erwartetes Comeback auf der Bühne hat – wenig überraschend – einen kräftigen Streaming-Schub ausgelöst.

Laut vorläufigen Daten von Luminate wurde Biebers Musik am 12. April, dem Tag nach seinem Coachella-Headliner-Auftritt, in den USA 24,6 Millionen Mal gestreamt. Das entspricht einem Anstieg von 54 Prozent gegenüber dem 11. April (15,9 Millionen) und einem Sprung von 74 Prozent verglichen mit dem 10. April (14,1 Millionen). Die 24,6 Millionen Streams vom 12. April waren zugleich Biebers stärkster Streaming-Tag des laufenden Jahres – und der stärkste seit dem 18. Juli 2025, eine Woche nach Veröffentlichung von „Swag“.

Spotify teilte ROLLING STONE unterdessen mit, dass Biebers Musik auf der Plattform seit Coachella weltweit einen Anstieg von 250 Prozent verzeichnete. Davon profitierte zwar sein gesamtes Werk, doch sein Coachella-Set – das neben den beiden „Swag“-Platten auch alte Favoriten umfasste – scheint vor allem dem Backkatalog enormen Auftrieb gegeben zu haben.

Backkatalog schlägt durch

So legte Biebers Hit „U Smile“ aus dem Jahr 2010 im Vergleich zu seinen Durchschnittswerten um satte 600 Prozent zu; „One Love“ von 2012 stieg um 550 Prozent; und „Favorite Girl“ – das Bieber seit über einem Jahrzehnt nicht mehr live gespielt hatte – schnellte um 310 Prozent in die Höhe. Weitere Klassiker aus den 2010ern, die zulegen konnten: „Never Say Never“ (320 Prozent), „As Long As You Love Me“ (340 Prozent) und „Baby“ (170 Prozent – wobei Geese daran womöglich einen kleinen Anteil haben dürfte).

Doch auch Biebers neueres Material wird nicht ignoriert. „I Do“ von „Swag II“ kletterte um 435 Prozent, während „All I Can Take“ und „Walking Away“, beide von „Swag“, um 320 beziehungsweise 310 Prozent zulegten. Darüber hinaus stiegen „I Think You’re Special“ mit Tems und „Devotion“ mit Dijon um 280 beziehungsweise 240 Prozent – beide Künstler standen bei Coachella gemeinsam mit Bieber auf der Bühne.

Bieber ist nicht der Einzige, der vom ersten Coachella-Wochenende profitiert: Auch Mitheadlinerin Karol G verzeichnete auf Spotify deutliche Zuwächse. Karols globale Streams stiegen um 14,3 Prozent, in den USA sogar mehr als doppelt so stark – um 35 Prozent.

Erstes großes Comeback seit 2022

Für Bieber war der Coachella-Auftritt der erste große öffentliche Bühnenauftritt seit dem Ende seiner „Justice“-Tour im Jahr 2022. (Bieber hatte die Tournee zunächst verschoben und schließlich aufgrund einer Reihe von gesundheitlichen Problemen ganz abgesagt.) Seitdem war er von der Bühne weitgehend verschwunden – abgesehen von einer Handvoll privater Gigs und TV-Auftritte. Kurz vor Coachella stand er im Roxy in Los Angeles bei einer Einladungsveranstaltung für Fans auf der Bühne.

Jon Blistein schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil