Clive Davis nach Atemproblemen ins Krankenhaus eingeliefert

Der 94-jährige Musikmanager wurde am Freitag (29.05.) in einem New Yorker Krankenhaus aufgenommen.

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Clive Davis wurde in New York City nach einem Atemwegsproblem ins Krankenhaus eingeliefert, wie ein Sprecher des Musikmoguls gegenüber ROLLING STONE bestätigte. Davis soll innerhalb der nächsten 48 Stunden entlassen werden.

Der 94-jährige Supermogul hatte in der Vergangenheit bereits mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. 2021 wurde seine berühmte jährliche Pre-Grammy-Gala, die seit 1975 alljährlich am Abend vor der Verleihung stattfindet, verschoben, nachdem bei ihm eine Fazialisparese diagnostiziert worden war – eine ernste, aber vorübergehende Erkrankung, die zu plötzlicher Muskelschwäche im Gesicht führt.

Davis, seit einem halben Jahrhundert einer der einflussreichsten Musikmanager der Branche, hat die Karrieren von Whitney Houston, Bruce Springsteen, Aretha Franklin, Carlos Santana, Janis Joplin, Alicia Keys, Carrie Underwood und vielen anderen Künstlern geprägt und gefördert.

Goldene Ohren, bleibende Leidenschaft

Nachdem er Anfang der Sechziger eher zufällig ins Musikgeschäft geraten war und 1967 im Alter von 35 Jahren Präsident von Columbia Records wurde, hat Davis – der Mann mit den „goldenen Ohren“ – in jeder Ära Erfolge gefeiert. Im Gespräch mit ROLLING STONE im Jahr 2017 über „The Soundtrack of Our Lives“, eine Dokumentation über seine gigantische, mehr als 50-jährige Karriere, betonte Davis seine anhaltende Liebe zur Musik. „Ich bin völlig darin versunken“, sagte er. „Ich glaube, Musik ist die universelle Sprache.“

Auf die Frage nach der Zukunft und seinen nächsten Schritten sagte Davis: „Im Moment bin ich sehr damit beschäftigt, einen Punkt zu beweisen: Im aktuellen Zustand der Musikbranche, mit der wiederhergestellten Gesundheit des Marktes, müssen wir uns nicht nur fragen, woher der nächste Bob Dylan oder Bruce Springsteen kommt, sondern auch, wo die nächste Aretha Franklin oder Whitney Houston zu finden ist.“ Er fügte hinzu: „Das darf nicht in einer so dominierenden Weise geschehen, dass es die großen neuen Stimmen überschattet.“

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Charisma Madarang schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil