Gerichtsurteil über Einsicht in die Leichenfotos von Kurt Cobain

Gerichtsurteil über Einsicht in die Leichenfotos von Kurt Cobain

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Courtney Love und ihre Tochter Frances Bean haben vor Gericht gewonnen: Fotos von Kurt Cobains Leiche werden weiter unter Verschluss bleiben. Der Nirvana-Sänger erschoss sich am 05. April 1994 mit einer Schrotflinte in seinem Haus in Seattle. Bis auf zwei Bilder, in denen das Gesicht Cobains nicht zu sehen ist, gelangten im Laufe der vergangenen 24 Jahre keine Fotos ans Licht der Öffentlichkeit.

Dem Journalisten Richard Lee bleibt es damit weiterhin verwehrt, Aufnahmen der Leiche zu sichten. Lee hatte sich vor Gericht auf das „Washington State Public Records Act“ berufen wollen, ein Gesetz, das es seit 1972 erlaubt, öffentliche Einsicht in alle Dokumente, Bild und Ton, von Behörden zu fordern.

Kurt Cobain: Journalist glaubt an Mord

Richard Lee ist davon überzeugt, dass Kurt Cobain keinen Suizid beging, sondern ermordet wurde. Er verklagte die Stadt Seattle im Jahr 2014, das Gericht beschreibt ihn laut „NME“ als „Verschwörungstheoretiker“. Lee betrieb gar eine eigene TV-Sendung über die Grunge-Ikone: „Now See It Person to Person: Kurt Cobain Was Murdered.“

Der Mann ließ nicht locker, er schaffte es sogar, dass sowohl Courtney Love, als auch Frances Bean Cobain vor Gericht zur Behauptung Lees aussagen mussten. Die gerichtliche Auseinandersetzung haben die Angehörigen nun gewonnen.

Damit ist sichergestellt, dass die Fotos aus insgesamt vier Filmen vom Tatort weiterhin der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden.

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