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Green Day: Unser Studiobesuch und „¡Uno!“ im Stream!

Am Freitag erscheint „¡Uno!“ – der erste Teil der neuen Albumtrilogie von Green Day. Wir haben das Album schon jetzt exklusiv im Stream. Sie finden das Pre-Listening hier auf unserer Facebook-Präsenz. Hier nun unser Bericht aus dem Studio:

Billie Joe Armstrong sieht etwas belämmert aus, als er sich über die Partitur beugt, die im Ocean Way Studio in L.A. auf dem Mischpult liegt. Armstrong, Sänger, Gitarrist und Songschreiber von Green Day, kann keine Musik lesen. „Es ist schon eine seltsame Erfahrung, auf ein Notenblatt zu schauen – und von Tuten und Blasen keine Ahnung zu haben, obwohl man das Stück selbst geschrieben hat“, sagt er mit einem schallenden Lachen. „Es kommt mir vor wie Braille.“

Heute ist der letzte Aufnahmetag für Green Days anstehende Album-Trilogie: 36 Songs, die auf „¡Uno!“, „¡Dos!“ und „¡Tré!“ verteilt sind und am 25. September, 13. November und 15. Januar veröffentlicht werden. Armstrong, Bassist Mike Dirnt und Drummer Tré Cool sind anwesend, um zusammen mit Produzent Rob Cavallo an den letzten Overdubs zu feilen. Auf der anderen Seite des Kontrollraums spielt ein Streich-Ensemble gerade einen Part zum pianodominierten Seelendrama „Brutal Love“ ein und gibt dem Song laut Armstrong „eine überschwängliche Stimmung, wie man sie vielleicht auf einer alten Otis- Redding-Platte zu hören bekommt“. Wenig später veredeln die Streicher auch noch eine Ballade namens „Forgotten“, diesmal mit einem Arrangement, das deutlich an Lennons „Mind Games“ erinnert.

Zwischen den Aufnahmen erwähnt Armstrong, dass beide Songs auf „¡Tré!“ landen werden, und gibt uns einen ersten groben Einblick, nach welchen inhaltlichen und klanglichen Kriterien die Songs auf die Alben verteilt wurden. „Das erste ist Power-Pop, das zweite eher garagenrockig à la „Nuggets“, und das dritte“ – er weist auf die Streicher – „soll dann das ganz große Kino werden. Mit dem ersten kommt man in die richtige Party-Laune“ – was auf die The Who- und Cheap-Trick-Reminiszenzen von „Stay The Night“ zutrifft –, „während man auf dem zweiten bereits auf der Party ist. Und auf dem dritten Album gibt’s dann den großen Kehraus.“



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