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Jerome Charyn Unter dem Auge Gottes


Diaphanes

Seit seinem literarischen Amtsantritt im Jahr 1974 hat es der jüdische Superbulle zum Bürgermeis­ter von New York und designierten Vizepräsidenten der USA gebracht. Jetzt darf Isaac Sidel sich in Texas mit dubiosen Himmelsguckerinnen, politischen Intrigen und minderbegabten Auftragskillern herumschlagen, während die Immobilienkorruption daheim in der Bronx seltsame Blüten treibt. Als wäre das nicht schlimm genug, muss er auch noch ohne die von der zwölfjährigen Marianna gebackenen Walnusskekse auskommen, weil die Republikaner nur darauf warten, ihm einen Lolitakomplex anzudichten. Trost findet Citizen Sidel vorübergehend in den Erinnerungen an den „König des Verbrechens“, Arnold Rothstein, eine Ikone der Kosher Nostra, den F. Scott Fitzgerald im „Großen Gatsby“ als Meyer Wolfsheim verewigte – sowie an Zeiten, „als Tischtennis noch ein Sport war, mit dem man rechnen musste“. Hinsichtlich Tempo, Sprachwitz und der avantgardistischen Geschichtsschreibung von New York kann es niemand mit Jerome Charyn aufnehmen. (Klett Cotta, 19,95  Euro)


Rammstein-Gitarrist wünscht sich Zusammenarbeit mit Depeche Modes Martin Gore

Rammstein-Gitarrist Richard Kruspe hat mit Studioaufnahmen und den Vorbereitungen für die bevorstehende Stadiontour momentan genug zu tun – der Musiker hat sich aber auch die Zeit genommen, sein 2005 gegründetes Bandprojekt Emigrate fortzuführen. Im Zuge der Veröffentlichung des neues Albums „A Million Degrees“ hat Kruspe über Musiker gesprochen, von denen er sich inspiriert fühlt und mit denen eine Zusammenarbeit vorstellbar ist: „Martin Gore von Depeche Mode gehört auf jeden Fall zu den Songschreibern, die mir immer ganz viel bedeutet haben. Er ist auch jemand, mit dem ich gerne mal einen Song machen würde“, erklärt Richard Kruspe in einem Interview mit der Zeitung „HAZ“.…
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