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Kim Wilde Kim Wilde



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Kim Wilde wurde hierzulande als „Madonna aus England“ angepriesen, veröffentlichte ihr Debüt jedoch schon zwei Jahre vor der Konkurrentin, 1981. Der Sound ihrer ersten drei, mit Extras neu aufgelegten Alben – neben „Kim Wilde“ und „Select“ noch das an einen Wortspiel-Albtraum von C. C. Catch erinnernde „Catch As Catch Can“ – zelebrieren vielmehr die dunklere Mischung aus New Wave und Rock’n’Roll ihrer wirklichen Vorbilder Debbie Harry und Gary Numan.

Die Lieder schrieb ­Wilde mit ihrem Vater, Marty, einem der ersten Briten, die sich in den Fünfzigern Rockabilly angeeignet hatten. Ihre Single „Kids In America“ konnte Wilde gut verkaufen. Auch „Cambodia“, das die Ostasien-Romantik des Achtziger-Pop bediente, ist gut ge­altert. (­Cherry Red)


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So lief das erste Konzert der Rolling Stones 1962 im Marquee in London

Keith Richards, Mick Jagger, und der unter dem Moniker Elmo James agierende Brian Jones hatten ihre gemeinsame Band erst wenige Tage zuvor in Rolling Stones getauft. Ihnen zur Seite standen der Schlagzeuger Tony Chapman sowie Dick Taylor am Bass. Die Stones spielten 16 Songs in 50 Minuten, die Reaktionen changierten zwischen Gemurmel und vereinzelten Buhrufen. The Rolling Stones – Marquee, London (12. Juli 1962) Stones-Mentor Alexis Korner trat an jenem Abend zeitgleich mit Blues Incorporated im Jazz Club der "BBC" auf. Nachteil: Jagger, damals bei Korner engagiert, durfte nicht mitkommen. Vorteil: Die Stones übernahmen Korners etatmäßigen Donnerstagabend im Marquee. https://www.youtube.com/watch?v=0aEmxZT71W8&list=OLAK5uy_lxZMzqxIjLw0FBtmM6r9OpyjA-VRIP-ZA…
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