Phil Collins Hello, I Must Be Going!

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In der Musikabteilung von Karstadt lag die Platte neben der Kasse, und es stand „Phil Collins“ drauf. Aber das Gesicht im Profil sah nicht nach Spaß aus. „Hello, I Must Be Going!“ ist ein verzweifelter Witz, und das Album ist eine brutale Seelenschau der rasenden Eifersucht, der Rache und des Liebeswahns.

„I Don’t Care Anymore“ besteht nur aus Trommeln und Zorn. „I Cannot Be­lieve It’s True“ paart den erhebenden Bläser-Sound der Phenix Horns und die beschwingteste Percussion mit schwärzester Depression. In dem gespenstisch schwebenden „Thru These Walls“ setzt Daryl Stuermer die Gitarrenlicks wie Schnitte ins Herz. „You Can’t Hurry Love“ ist höhnische Ironie. Und im gloriosen „Don’t Let Him Steal Your Heart Away“ glaubt der Sänger es ja selbst nicht: „Don’t pack my suitcase, I’ll be back/ Don’t take my pictures off of the wall.“ Bei den Konzert­mitschnitten ist das Publikum laut hörbar; zu „In The Air Tonight“ wird mitgeklatscht.

Das bestürzend leere „Dance Into The Light“ (½) hätte nie veröffentlicht werden dürfen. Ich mein’: Hallo?

Phil Collins: Genesis-Reunion? Unter einer Bedingung!

Phil Collins hat über die Möglichkeit gesprochen wieder mit Genesis zu touren. Zum amerikanischen ROLLING STONE sagte der 66-Jährige, dass er sich eine Genesis-Reunion durchaus vorstellen könne. Allerdings nicht mit ihm als Drummer – das gebe seine Gesundheit nicht her. Zwei gute Nachrichten, die erste: Collins' Sohn Nick, 17, könnte als Schlagzeuger ihn, Tony Banks und Mike Rutherford begleiten. Dass der Teenager dazu in der Lage ist, bewies er zuletzt eindrucksvoll auf der „Not Dead Yet“-Tour des Vaters: https://www.youtube.com/watch?v=89fvla2iNS4 Die zweite: Rutherford und Banks sind der Idee vielleicht nicht abgeneigt. „Wir sind ja auch noch gute Freunde“, sagte Collins. „Schlagzeugspielen…
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