The Who Who



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„Pete hasn’t lost it“, sagt Roger Daltrey und nennt das erste Album von The Who seit 13 Jahren das beste seit „Quadrophenia“. Pete Townshend hat es wirklich nicht verloren, aber sein Kollege auch nicht: Auf „Who“ präsentieren sich die Veteranen mit einer sehr gegenwärtigen Energie und einer gut austarierten Balance aus klassischen Riffs und musikalischer Neugier. Freilich stimmt mit Zak Starkey (Schlagzeug), Pino Palladino (Bass) und Dave Sardy (Produktion und Mix) das Umfeld.

Es beginnt mit dem dringenden „All This Music Must Fade“, das sich in einem „Who Are You“-artigen Chorus entlädt. Das hymnische „Street Song“ steht auf einem Townshend-­typischen Synth-Arpeggio und hat ein großes Herz. Es folgen unter anderem einige psychedelische Folk-Rocker und zwei, drei Lieder wie aus einer Rock-Oper, das können sie natürlich. Herausragend ist der perkussive Shuffle „Detour“ mit Jazz-Akkorden und blubbernden Synthies. Keine Schwächen im Songwriting, keine Nostalgie, stattdessen Präsenz, Tempo, Beweglichkeit und ein großer musikalischer Wille. Who? The Who. (Universal)


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