Wanda Bussi

Universal

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„Du wirst von Sternen high/ Ich bin da nicht so frei/ Ich brauch schon Schnaps oder irgendwas/ Mama wollte leben in Rom/ Mama träumt sich nach Berlin/ Aber Mama, Mama stirbt in Wien“, heißt es in „Bussi Baby“ zu bullerndem Schlagzeug und ungeschlachtem Gitarrenriff. Wenn mit Freuden gesoffen und gestorben wird, findet der Wiener das leiwand. Die Musik allein – recht herkömmlicher, breitbeiniger Jungs-Rock – hat Wanda nicht zum österreichischen Exportschlager gemacht: Es ist die zwischen Rock’n’Roll und Schnöseligkeit schwankende Attitüde, die Leidenschaft, mit der sie Liebe, Sex und wenig Zärtlichkeiten, Träume, Räusche und Fehlschläge besingen. „Bussi“ ist keinen Deut weniger verschwitzt und verschmitzt als das Debüt, „Amore“. Net gschimpft is a globt.

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