Rock am Ring vs. Grüne Hölle: Preissteigerungen wegen Festival-Schwemme?


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„Rock am Ring vs. „Grüne Hölle“: Natürlich erhöht sich durch die Veranstaltung zweier großer Festivals in unmittelbarer Nähe der Konkurrenzdruck. Peter Schwenkow, der Geschäftsführer der Deutschen Entertainment AG (DEAG), hat nun als erster angekündigt, dass Musikfans des von ihm veranstalteten Musikereignisses „Grüne Hölle“ am Nürburgring mit höheren Ticketpreisen rechnen müssten, wie in der „Rhein-Zeitung“ zu lesen ist. Durch die Inflation mehrerer auf hohe Umsätze und Zuschauerzahlen getrimmter Festivals, werde zwangsläufig der Druck auf die Gagen steigen – was dann auch zu Lasten der Fans höhere Eintrittspreise zur Folge hätte.

Zugleich bestätigte Schwenkow, dass man trotz der Konkurrenz in Mendig am geplanten Veranstaltungszeitraum (5. – 7. Juni 2015) festhalten wolle. Man verhandele zur Zeit mit bis zu 75 Künstlern – könne aber noch keine Namen nennen. Zuletzt hatte es das Gerücht gegeben, dass die Böhsen Onkelz am Nürburgring auftreten könnten. Das ist laut Schwenkow nicht der Fall.

Die Ankündigungen Marek Lieberbergs für Mendig sieht der DEAG-Geschäftsführer zudem kritisch, weil seiner Meinung nach bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung allerhand Genehmigungsverfahren ausstünden, die es zum jetzigen Zeitpunkt schwierig mache, seriös zu planen.

Der Geschäftsführer des Konzertveranstalters FKP Scorpio, Folkert Koopmans, hatte bereits vor einigen Wochen ein „Blutbad“ kommen sehen, falls für 2015 mit „Rock am Ring“ und der „Grünen Hölle“ wirklich zwei Festivals in zeitlicher und räumlicher Nähe stattfinden sollten.