Mann, der Anschlag auf Taylor-Swift-Konzert plante, zu 15 Jahren Haft verurteilt

Beran A. hatte gestanden, Swifties in Wien mit Messern und Bomben attackieren zu wollen – nun fiel das Urteil.

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Ein österreichischer Staatsbürger, der in der Presse nur als Beran A. identifiziert wird, ist zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Ihm wurde vorgeworfen, einen Terroranschlag auf Taylor Swifts Eras-Tour-Konzert in Wien im Jahr 2024 geplant zu haben – das berichtet die „Associated Press“. Da es sich um terrorismusbezogene Anklagepunkte handelte, drohten ihm zwischen zehn und zwanzig Jahren Gefängnis.

Der 21-Jährige bekannte sich im April schuldig, einen Anschlag geplant zu haben, plädierte jedoch in anderen Anklagepunkten auf nicht schuldig. Ihm wurde außerdem vorgeworfen, gemeinsam mit einem slowakischen Staatsangehörigen namens Arda K. Anschläge im Nahen Osten vorbereitet zu haben sowie mit einem dritten Mann, der unter dem Verdacht verhaftet wurde, einen Messerangriff in Mekka umgesetzt zu haben. In Bezug auf die Zusammenarbeit mit diesem dritten Mann plädierte Beran A. auf nicht schuldig. In mehreren Anklagepunkten – darunter jene im Zusammenhang mit dem Konzert – wurde er schuldig gesprochen.

Die Staatsanwaltschaft warf Beran A. außerdem vor, Videoanweisungen des IS zum Bau einer Bombe befolgt und versucht zu haben, Waffen – darunter ein Maschinengewehr und eine Handgranate – illegal zu beschaffen, um Swifts Fans anzugreifen. Das berichtete „Al Jazeera“.

Entschuldigung vor Gericht

„Ich möchte nur sagen, dass es mir leidtut“, erklärte der Mann am 28. Mai, als das Gericht die Sitzung unterbrach, um über das Urteil zu den verbleibenden Anklagepunkten zu beraten.

Ein Sprecher von Swift reagierte zunächst nicht auf die Anfrage des ROLLING STONE.

Beran A. hatte geplant, Menschen vor dem Wiener Ernst-Happel-Stadion anzugreifen, wo pro Abend 65.000 Besucher erwartet wurden. Bis zu 30.000 Menschen hätten sich außerhalb des Stadions versammeln können – genau dort wollte er mit Messern und Bomben zuschlagen.

Reue und Reaktionen

Beran A.s Anwältin Anna Mair erklärte, ihr Mandant bereue die geplante Tat zutiefst. Laut „Associated Press“ bezeichnete er sie als „den größten Fehler seines Lebens“.

„Die Absage unserer Wiener Shows war verheerend“, schrieb Swift in einem Statement, nachdem der Anschlag vereitelt worden war. „Der Grund für die Absagen erfüllte mich mit einer neuen Art von Angst und einem immensen Schuldgefühl, weil so viele Menschen vorhaben hatten, zu diesen Konzerten zu kommen.“