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Vampire Weekend über ein fast fertiges, drittes Album

Nach fast zwei Jahren Arbeit gibt es im Mai eine neue Platte von Vampire Weekend. Der Arbeitstitel ist "LP3".
Foto:
John Shearer/WireImage
Ezra Koenig, Chris Tomson, Chris Baio und Rostam Batmanglij von Vampire Weekend 2010

20 Monate Zeit ließen sich Vampire Weekend für das Nachfolge-Album von "Contra", bis endlich alle Unstimmigkeiten beseitigt waren. "Manchmal dachten wir wirklich, wir wären fertig", erzählt Sänger und Gitarrist der Band, Ezra Koenig, im Interview mit unseren US-Kollegen. "Aber du merkst einfach, wenn es doch nicht so ist. Es gab dann diese Stimme tief in uns drin, die sagte, dass sich irgendetwas falsch anfühlt. Wir wussten, es könnte besser sein."

Am 7. Mai soll das Album veröffentlicht werden. Das verkündete die Band via Twitter. Sie hat noch keinen Titel, deswegen wird im Tweet schlicht von der "LP3" gesprochen. Ob der Termin auch für Deutschland gilt, ist noch unbekannt.

Nach einem vermeintlich durchschlagenden Erfolg beim Schreiben hatte man zunächst "Unbelievers" fertig, nach und nach weitere Tracks. Im Sommer letzten Jahres fuhren Vampire Weekend schließlich für die Aufnahmen nach L.A. Dort traf man sich mit dem langjährigen Freund und Produzenten Ariel Rechtshaid. Bekannt ist er für die Arbeit mit We Are Scientists, Major Lazer, Snoop Lion und Usher.

Für Vampire Weekend soll nun eine Platte heraus gekommen sein, die mit "mehr Klavier, Akustikgitarre und einer Orgel" aufwartet, wie Koenig berichtet.

Hier kann man sich "Unbelievers" ansehen:



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Vampire Weekend 3.5 Stars

"Contra"

Nachdem Revolutionen prophezeit und - zumindest im erwarteten Umfang - ausgeblieben sind, bleibt immer noch: eine überaus begabte, originelle und interessante Band. Die sich in der Wahl ihrer musikalische Mittel nicht von ideologischen, politischen oder sonstigen Grenzen einschränken lässt und weit mehr zu bieten hat als nur jenen viel beschriebenen Afrobeat des Debüts.Eine Band zudem, die sich behutsam weiter entwickelt hat auf diesem zweiten Album. Ein Song wie "Holliday" hätte mit seinem jubilierenden Up-Tempo-Part und den auf sehr charmante Weise nach Drei-Euro-Transistorverstärker klingenden Gitarren auch aufs Debüt gepasst, und "White Sky" kennt man von den Konzerten. Aber die Ränder dieser Musik sind jetzt noch feiner verarbeitet, es passiert noch mehr.
Jenseits aller Genre-Zuordnungen, und hier könnte von Baile-Funk über Dancehall und Salsa bis Ska so einiges beschrieben werden, fällt vor allem auf, von welch optimistischem Geist diese Musik beseelt ist. Die Musiker haben...

Tags: Alben

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