Tourtagebuch

'In Bed With Selig': Exklusiver Tourfilm

Das Videotagebuch zur "In Bed With Selig"-Tour mit Rückblicken, O-Tönen und einer Menge Liveaufnahmen.

In den 1990er Jahren hatten Selig dieses verwaschene, aber goldene Grunge-und Hippie-Feeling ins Deutsche übersetzt und damit so mancher hiesiger Pubertät ein zeitgemäßes Kolorit verliehen. 1999 löste sich die Band auf, und die Mitglieder entließen sich selbst in einzelne Projekte (Kung Fu, Zinoba, TempEau). Neun Jahre später haben Selig sich dann wiedervereinigt und mit dem 2009er-Album "Und Endlich Unendlich" ein erfolgreiches Comeback hingelegt.

Anfang Februar erschien ihre neue Platte "Magma", welches Selig bereits im November 2012 in sechs deutschen Städten exklusiv aufgeführt hatten. "In Bed with Selig" hieß diese kleine Tour, deren visuelles Tagebuch ihr euch hier und heute ansehen könnt:



Selig - Tourdokumentation

on

MUZU.TV

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Rolling Stone präsentiert: Selig auf Tour. Neuer Clip, neue Single.

Am Freitag erschien "Von Ewigkeit zu Ewigkeit" - die neue Single der immer noch wiedervereinigten Selig. Auch sonst passiert viel bei den Herren: Album am 01.10., Tour im November und Teilnahme beim Bundesvision Song Contest.

Selig 3 Stars

Von Ewigkeit zu Ewigkeit

"Ich hoffe, wir haben noch Zeit", singt Jan Plewka am Ende und scheint doch am Unendlichkeitsanspruch zu zweifeln, von dem Selig seit ihrem Comeback 2009 besessen sind. Auf "Und endlich unendlich" folgt nun "Von Ewigkeit zu Ewigkeit", und mit großer Lust am Überdimensionalen und Bedeutungsvollen erzählen auch die neuen Songs von der Liebe, die nie endet.
"Von Ewigkeit zu Ewigkeit" enthalte die Essenz der bisherigen Selig-Alben, behauptet Plewka. Und tatsächlich muss man sich auf keine musikalischen Überraschungen gefasst machen. Es sei denn, man lässt als solche die Mundharmonika zu, die sich ins wehmütige "Wirklich gute Zeit" eingeschlichen hat, oder das Gepfeife im Balladen-Epos "Ich hoffe, es hat noch Zeit". Zwischen Schweinerock und Neo-Grunge toben sich Selig nach wie vor am liebsten aus. In "5000 Meilen" jault die Wah-Wah-Gitarre auf, "Hol mich hier raus" flieht zu einem Bluesrock-Groove vor der Alltagsöde ("Ich bin unendlich gelangweilt vom Gelangweiltsein"). In Songs wie "Hey...

Tags: Alben / Selig / Ewigkeit / Universal / Bluesrock / Jan Plewka

Selig 3 Stars

"Und Endlich Unendlich"

Noch eine Wiedervereinigung, die diese Welt nicht braucht? In den Neunzigern mögen Selig eine erfolgreiche Band gewesen sein, doch hat man sie vermisst in den vergangenen zehn Jahren? Eigentlich war es ganz gemütlich ohne das Geplärre von "Sie hat geschrien" und die Penetranz von "Ist es wichtig".Der unbedingte Willen zur größtmöglichen Wucht nervte am Ende gewaltig, auch hatten die Hamburger schon beim dritten Album nicht mehr viel zu sagen. Sänger Jan Plewka machte nach der Trennung alleine weiter, seine Stücke waren fantasievoll verträumt und viel weniger aufdringlich- vielleicht hörte deshalb kaum einer zu.Nun also wieder Selig, mit Christian Neander an der Gitarre, der sich- wie der Rest der Band auch- allerdings heutzutage etwas mehr zurückhält. Die bleierne Schwere, die sie einst vielleicht für Blues hielten, befällt sie im vorgerückten Alter ulkigerweise viel seltener. Die meisten Songs sparen sich auch plakative Effekte, nur bei "Wir werden uns wiedersehen" wird noch einmal...

Tags: Alben

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