- 06. März 2013
Die größten Gitarristen aller Zeiten
Die 100 besten Gitarristen aller Zeiten: Plätze 100 bis 51
Für unser Sonderheft haben wir "Die 100 größten Gitarristen aller Zeiten" versammelt. In dieser Liste finden sie u.a. Lindsey Buckingham, Johnny Marr, Slash und Bonnie Raitt.
Für unser Sonderheft hatten wir "Die 100 größten Gitarristen aller Zeiten" gekürt. Eine namhafte Jury (s.u.) wählte die Virtuosen ihres Fachs.
In dieser Galerie finden Sie die Plätze 100 bis 51. Neben Informationen zu den Künstlern – das Porträt von Joni Mitchell etwa schrieb David Crosby – werden auch die Gitarren gelistet, die der jeweilige Musiker spielt oder gespielt hatte. Am Ende der Galerie listen wir zudem fünf weitere Gitarristen, die beinahe in Vergessenheit geraten sind, oder denen der große Ruhm versagt geblieben war.
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Das Heft ist nicht mehr am Kiosk erhältlich und kostet inklusive Versand nur 9,99 Euro!
Die Einleitung zum Sonderheft "Die 100 größten Gitarristen aller Zeiten" schrieb US-Autor David Fricke:
Sie ist das ausdrucksstärkste Mittel m Rock’n’Roll, und deshalb dreht sich in diesem Sonderheft alles um die Gitarre und ihre prominentesten Protagonisten. Erstellt wurde die Bestenliste von etablierten Gitarrengrößen und ihren innovationsfreudigen Jüngern. Und ja – sollte es im Vorfeld tatsächlich noch Zweifel gegeben haben: Jimi Hendrix ist noch immer der Größte. „In meinem Verhältnis zu Jimi war für Gefühle wie Neid nie Platz“, schreibt Pete Townshend im anschließenden Essay. „Ich hatte nämlich nie das Gefühl, ihm auch nur annähernd das Wasser reichen zu können.“
1968, in seinem ersten ROLLING STONE-Interview, war es Hendrix, der sich seinerseits an den Mann erinnerte, der sein Leben und sein musikalisches Weltbild auf den Kopf stellen sollte. Es war der elektrisierende Moment, in dem seine Faszination für die Gitarre und ihr grenzenloses Potenzial mit einem Paukenschlag geweckt wurde. „Der erste Gitarrist, den ich bewusst wahrnahm“, sagte Hendrix damals, „war Muddy Waters. Als kleines Kind hörte ich eine seiner alten Aufnahmen und war wirklich zu Tode erschrocken: ,Wow, was zum Teufel ist das denn?‘“
Seit seinen Anfängen war Rock’n’Roll der Soundtrack der Ekstase, der Veränderung, der Unabhängigkeit – und auch 60 Jahre später ist die Gitarre noch immer seine schlagkräftigste Waffe, weil sie die Hörgewohnheiten herausfordert wie kein anderes Instrument. Sie liefert das Versprechen, sich selbst ein Stück von dieser grenzenlosen Freiheit abschneiden zu können: Stöpsel das Ding einfach ein, dreh den Verstärker auf und geh bis zum Limit. Hendrix erlebte diesen Moment, folgte seiner Neugier – und nahm uns mit auf seine Reise. Selbst 40 Jahre nach seinem Tod hallt sein Echo noch immer nach.
Und das ist die vielleicht wichtigste Erkenntnis, die uns die nachfolgenden Hommagen und Interviews mit auf den Weg geben: Die Lehrstunde hört nie auf. ZZ Tops Billy Gibbons schwärmt von den gitarristischen Tricks, die er sich als junger Blueser von B.B. King abschaute, während sich Hardcore-Ikone Henry Rollins an die Wut von Johnny Ramone erinnert.
Ebenfalls Teil dieses Heft ist eine Playlist mit jeweils einem essenziellen Track unserer 100 Gitarristen. Die Geschichte der Rock-Gitarre ist in diesen Licks, Riffs und Soli verewigt – angefangen von Chuck Berrys Twang-Kaskaden bei „Johnny B. Goode“ bis zu „Seven Nation Army“ von den White Stripes. Und auch historische Einblicke lassen sich hier noch gewinnen. In einem seiner seltenen Interviews, 2008 im ROLLING STONE erschienen, beschreibt Jimmy Page, dass der „Riff-basierte Blues“von Muddy Waters und John Lee Hooker einen elementaren Einfluss auf die Monster-Hooks gehabt habe, die er für Led Zeppelin entwickelte.
Bestimmt wird jeder Leser weitere Gitarristen kennen, die nicht in dieser Liste vertreten sind – auch wenn in der Jury Experten wie Brian May, Kirk Hammett, Mick Taylor und Dan Auerbach saßen. Sollten Sie selbst zwar Bescheid wissen, aber noch keine Gitarre haben, gibt es nun immerhin 100 gute Gründe, diesen Zustand zu ändern.
Wir haben eine Jury aus Top-Gitarristen und anderen Experten versammelt, die ihre Favoriten wählten – und erklären, was die Legenden vom Rest unterscheidet.
Trey Anastasio
Dan Auerbach (The Black Keys)
Brian Bell (Weezer)
Ritchie Blackmore (Deep Purple)
Carl Broemel (My Morning Jacket)
James Burton
Jerry Cantrell (Alice in Chains)
Gary Clark Jr.
Billy Corgan
Steve Cropper
Dave Davies (The Kinks)
Anthony DeCurtis (Rolling Stone)
Tom DeLonge (Blink-182)
Rick Derringer
Luther Dickinson (North Mississippi Allstars)
Elliot Easton (The Cars)
Melissa Etheridge
Don Felder (Eagles)
David Fricke (Rolling Stone)
Peter Guralnick
Kirk Hammett (Metallica)
Albert Hammond Jr. (The Strokes)
Warren Haynes (The Allman Brothers Band)
Brian Hiatt (Rolling Stone)
David Hidalgo (Los Lobos)
Jim James (My Morning Jacket)
Lenny Kravitz
Robby Krieger (The Doors)
Jon Landau (Manager)
Alex Lifeson (Rush)
Nils Lofgren (The E Street Band)
Mick Mars (Mötley Crüe)
Doug Martsch (Built to Spill)
J Mascis (Dinosaur Jr.)
Brian May
Mike McCready (Pearl Jam)
Roger McGuinn (The Byrds)
Scotty Moore
Thurston Moore (Sonic Youth)
Tom Morello
Dave Mustaine (Megadeth)
Brendan O’Brien (Produzent)
Joe Perry
Vernon Reid (Living Colour)
Robbie Robertson
Rich Robinson (The Black Crowes)
Carlos Santana
Kenny Wayne (Shepherd)
Marnie Stern
Stephen Stills
Andy Summers
Mick Taylor
Susan Tedeschi
Vieux Farka Touré
Derek Trucks
Eddie Van Halen
Joe Walsh
Nancy Wilson (Heart)
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Kommentare (2)
ihr armen würstchen
drei gitarristinnen in einer liste von 50 gitarristen, merkt ihr noch was? ihr armen würstchen, die ihr den männlichen guitarero für ein absolutes non plus ultra handelt - frauen kommen in eurer musikgeschichtsschreibung nicht vor.
macht nur weiter so, denn ein magazin das so unrefelktiert nur seine männlichen heroes abfeiert wird - egal ob kurz oder lang - eh bald untergehen. viel spaß noch in eurem männersumpf.
von manuela gummersbach am 08. März 2013 19:55 Uhr
die 100 größten....
manuela gummersbach ihr armen würstche
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macht denn dieses bekloppte Quotengeschreie vor nichts halt. Da wo Frauen mehr oder weniger unterpräsent sind, muss man noch auf Gedeih und Verderb welche dazwischen schieben,Hauptsache Quote.Qualität zählt nicht.
Dieser Quotengenderirrsinn ist einfach nur noch lächerlich.
von steffen kleinert am 09. März 2013 13:26 Uhr