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30 Jahre The Necks: Das aufregendste Ambient-Trio der Welt kommt nach Berlin

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30 Jahre The Necks: Das aufregendste Ambient-Trio der Welt kommt nach Berlin

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Einer fängt an, zwei stimmen ein, und am Ende klingt das aus Pianist Chris Abrahams, Schlagzeuger Tony Buck und Kontrabassist Lloyd Swanton bestehende Ensemble wie ein ganzes Orchester. The Necks sind eine Art Ambient-Jazz-Band, wenn es denn so etwas gibt, ein Geheimtipp seit 30 Jahren.

„Tonal, zugänglich und dennoch immer eine Herausforderung“, schreibt das Avantgarde-Magazin „The Wire“ über die Auftritte des Trios. „Sie sind einzigartig und spielen Musik, die niemand sonst spielt“. Die „New York Times“ befindet trocken: „Eine der besten Bands der Welt“.

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Dennoch sind die drei Musiker außerhalb der Avant-Jazz-Szene drei nahezu Unbekannte – die allerdings schon 18 Alben (das jüngste, „Vertigo“, ist soeben erschienen), unzählige Liveaufnahmen und Soundtracks veröffentlicht haben. Brian Eno, Evan Parker, Karl Hyde und die Swans nahmen ihre Dienste in Anspruch und arbeiteten mit dem Trio. Sogar mit der australischen Punkband The Hard-Ons, die ebenfalls gerade ihr 30. Jubiläum feiert, nahmen sie eine Platte auf.

Live in Berlin

Am Dienstag, den 22. November, geben The Necks anlässlich ihres 30-jährigen Bandjubiläums ein Konzert im Sendesaal 1 des ehemaligen Funkhauses der DDR in der Berliner Nalepastraße. Der Saal selbst ist ein kleines Wunder, nicht nur architektonisch, sondern vor allem auch was seine raffinierte und weltweit einzigartige Raumakustik angeht. Wie geschaffen für einen Auftritt der Australier. Sie spielen zwei Sets à 45 Minuten und niemand weiß vorher, was passieren wird. Ihre Stücke sind fließende, schwebende Improvisationen, die sich meist innerhalb einer Stunde variieren, verändern, entwickeln und zu einem großen Gesamtbild organisieren. „Es ist wichtig, dass wir nie wissen, wohin uns die Musik führen wird“, erklärt Drummer Tony Buck die Arbeitsweise seiner Band.

Das Konzert:

The Necks, 22.11., 20.30 Uhr, Funkhaus Berlin, Saal 1, Nalepastraße 18. Eintritt 25 Euro. Tickets gibt es hier.

Alan Murphy
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