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Queen: Deshalb hielt Roger Taylor George Michael ungeeignet als Sänger für die Band


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Roger Taylor hat in einem Interview mit dem Magazin die Gerüchte widerlegt, dass Queen den britischen Sänger George Michael als Freddy-Mercury-Ersatz nach dessen Tod haben einstellen wollen. Nachdem Freddy Mercury 1991 an den Folgen einer AIDS-Erkrankung starb, zollten ihm Queen 1992 zusammen mit George Michael einen emotionalen Tribut im Londoner Wembley Stadium. Seither kursierte das Gerücht, dass George Michael auch über diesen einmaligen Auftritt hinaus als Queen-Sänger im Gespräch gewesen sei.

Jetzt erzählte Roger Taylor gegenüber „Classic Rock“: „Ich erinnere mich, die Gerüchte gehört zu haben, aber es hätte uns nicht gepasst.“ Warum eine langfristige Zusammenarbeit aus seiner Sicht nicht funktioniert hätte, begründete er so: „George war es nicht wirklich gewohnt, mit einer Live-Band zu arbeiten. Als er die Kraft hörte, die er bei der Probe hinter sich hatte, konnte er es nicht glauben. Er dachte, er sei auf einer Concorde oder so.“

George Michael performte drei Queen-Songs

Doch für einen einmaligen Auftritt reichte es dann offenbar doch. Für das „Freddie Mercury Tribute Concert for AIDS Awareness“ sang George Michael 1992 die drei Queen-Songs „39“, „These Are the Days of Our Lives“ sowie „Somebody to Love.“ Die beiden zuletzt genannten Songs erschienen zudem 1993 auf der gemeinsamen EP „Live Five“, dessen Einnahmen Queen und George Michael an die gemeinnützige Organisation „Mercury Phoenix Trust“ spendeten. Queen gründeten sie kurz nach dem Tod von Freddy Mercury und unterstützen damit seither den Kampf gegen AIDS.

Nachdem die EP erschien, sprachen George Michael und Queen-Gitarrist Brian May mit MTV über ihre Zusammenarbeit. Michael sagte damals: „Es war wahrscheinlich der stolzeste Moment meiner Karriere, weil ich vermutlich eine Kindheitsfantasie gelebt habe und vor 80.000 Menschen eines von Freddies Liedern singen durfte. Es war wirklich seltsam. Eine Mischung aus unglaublichem Stolz und tiefer Traurigkeit für mich.“ Und obwohl viele Menschen es George Michael damals nicht zutrauten, einem Queen-Song gesanglich gerecht zu werden, sei Brian May von seiner Leistung begeistert gewesen. „Es war keine Überraschung für mich, weil ich wusste, dass er es schaffen konnte. Ich wusste, dass er das in sich hatte“, so der Gitarrist.


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