„Rock am Ring“-Besucherin macht krassen Ekelfund – Zeugen gesucht
Einfach nur widerlich … wer macht sowas?
Es ist wahrscheinlich DER Albtraum eines jeden Festivalgängers. Man kommt nach einem langen Tag auf dem Gelände erschöpft ins Camp zurück und möchte sich nur noch in Zelt legen – doch was man vorfindet, ist einfach widerlich. Wenn andere Festivalbesucher die eigene Schlafmöglichkeit als Toilette benutzen, ist das Wochenende gelaufen.
So geschehen offenbar wieder bei Rock am Ring 2026: In einer Facebook-Gruppe zum Festival sucht eine Besucherin nach Menschen, die den „Täter“ beobachtet haben. „Zeugen gesucht!“, beginnt ihr Post. Weiter schreibt sie: „Während wir gestern auf dem Infield waren, hat auf B9 jemand in eines unserer Zelte gekackt. Wir stehen direkt am Zaun. Hat irgendjemand etwas mitbekommen, gehört, gesehen? So ein Miteinander ist unter aller Sau. Wir warten auf Erklärungsversuche.“ Die Reaktionen darunter fallen aber entsprechend fassungslos aus.
Es gibt unter den Kommentierenden aber auch einige, die das Thema anscheinend sehr amüsiert. Ein Nutzer kommentiert daraufhin: „Wie kann man solch ein Verhalten einfach kleinreden?“, worauf die Betroffene antwortet: „Sowas ist auch wirklich nur lustig, wenn es nicht die eigenen Sachen betrifft.“ Eine weitere Nutzerin schreibt: „Klar, dass die männliche Gattung hier es entweder lustig oder für vollkommen legitim hält.“
Es passiert offenbar häufiger, als man denkt
So absurd der Vorfall klingt: Ganz neu ist das Problem auf Festivals offenbar nicht. Schon Markus Kavka warnte vor einigen Jahren in seiner Festival-Kolumne vor genau diesem Szenario – und gab einen ziemlich handfesten Tipp: „Nehmt ein Vorhängeschloss fürs Zelt mit. Und zwar nicht, um damit auszuschließen, dass euch jemand das Teil ausräumt, sondern um zu verhindern, dass – Achtung! – einer reinkackt!“
Kavka berichtete damals, einem seiner Freunde sei genau das passiert. „Offenbar hatte jemand beschlossen, dass das nächste Dixiklo entweder zu weit weg, zu ungemütlich oder die Schlange davor zu lang ist – was läge also näher, als entspannt sein Häufchen in den Gemächern eines Fremden zu hinterlassen?“
Was als derbes Festival-Erlebnis vielleicht in vielen Jahren mal als skurrile Anekdote endet, ist für Betroffene natürlich alles andere als witzig. Ein Zelt ist auf dem Campingplatz Rückzugsort, Schlafplatz, Lagerraum und Mini-Wohnung zugleich. Wird dort eingebrochen, etwas gestohlen – oder eben auf ekelhafte Weise hineingemacht –, ist der Festivalspaß schnell vorbei.
Geheimtipp bei Rock am Ring: Hier gibt es gute Toiletten
Der naheliegende Tipp bleibt also: Zelt nicht offen stehen lassen, besonders dann nicht, wenn man länger auf dem Gelände unterwegs ist. Und wer bei Rock am Ring wirklich dringend muss und keine Lust auf Dixiklo-Frust hat: Im Ring-Boulevard gibt es bei der Bowlingbahn richtige Toiletten. Dort kann man sich sogar ordentlich am Waschbecken die Hände waschen. Das ist nicht nur zivilisierter – es erspart anderen im Zweifel ein komplett ruiniertes Festivalwochenende.
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