‚Alien“-Schöpfer H.R. Giger ist tot


von

H.R. Giger

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„Alien“-Schöpfer H.R. Giger ist tot. Der Schweizer Künstler starb an den Folgen eines Sturzes, wie das Schweizer Fernsehen berichtet. 1980 hatte Giger den Oscar für den Film „Alien“ erhalten, in der Kategorie „Spezialeffekte“. Die Auszeichnung erhielt er für die Konzeption des Alien, einem Monster, das bis heute Millionen Zuschauern das Gruseln lehrt – eine Mischung aus Echse und laufendem Phallus.

Geboren wurde er 1940 in Zürich als Hansruedi Giger. Die bekanntesten der meist gezeichneten Werke des studierten Architekten und Industriedesigners orientierten sich an Science-Fiction; Giger zeigte darin oft Biomechanik und an Geschlechtsteile erinnernde Apparate. Neben dem Alien kreierte er weitere Monster, darunter 1995 das weibliche Raubtier „Species“. Giger war auch in der Musikbranche populär: Er erschuf einen Mikrofonständer für Korn, und natürlich stammen auch viele bekannte Albumcover von ihm (siehe Galerie).

1998 wurde im schweizerischen Gruyère das Museum HR Giger Château St. Germain eröffnet. Und in Gigers eigenen Garten fuhr eine kleine Geisterbahn, vorbei an von ihm geschaffenen Monstern.

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