Spezial-Abo

ROLLING STONE Talk

„Sign O' The Times“ von Prince: Gespräch mit Michel Birbæk

Jetzt anhören


Barack Obama veröffentlicht seine Weihnachts-Playlist auf Spotify


von

Weihnachten ohne Musik, das wäre ungefähr so unmöglich, wie Klöße ohne Sauce. Doch die passende Musik zu finden ist gerade angesichts des Überangebots nicht immer so einfach. US-Präsident Barack Obama erleichterte nun zahlreichen Spotify-Nutzern die Qual der Wahl.

Pünktlich zu den besinnlichen Feiertagen veröffentlichte der 54-Jährige auf der beliebten Streaming-Plattform über den offiziellen Account des Weißen Hauses seine persönliche Präsidentenplaylist. Wer also wissen wollte, was so bei Barack und Michelle unterm Tannenbaum lief, der konnte sich munter durch die 14 Titel klicken.

Die Playlist ist ein buntes Potpourri an verschiedenen Genres und Zeiten und enthält neben Titeln von Mariah Carey und Boyz II Men auch Klassiker von Frank Sinatra und Stevie Wonder. Natürlich durften auch „Stille Nacht, Heilige Nacht“ sowie das in den USA traditionelle „Away In A Manger“ nicht fehlen.

Vizepräsident Joe Biden tat es Obama gleich und stellte 17 Lieder zusammen. Bei ihm dominiert bei einer Mischung aus Paul McCartney, U2, Tom Petty, Coldplay und Bruce Springsteen eine etwas rockigere Note. Doch auch hier kamen die Klassiker nicht zu kurz und mit „Jingle Bells“ fügte Biden wohl einen der weihnachtlichen Evergreens hinzu.

Diese musikalische Strategie der politischen Breitenwirkung nutzte das Weiße Haus bereits in der Vergangenheit, als Michelle Obama mit einem Rap versuchte, die junge Generation dazu zu motivieren, auf das College zu gehen. Dieser Ausflug in die Hiphop-Gefilde war Teil der „Better Make Room“-Kampagne, im Rahmen derer auch zahlreiche Musiker in Washington auftraten.


An dieser Stelle findest du Inhalte von YouTube

Um mit Inhalten von YouTube zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
Socials aktivieren

 

Barack Obama scheint schon seit Längerem seine Leidenschaft zur Musik entdeckt zu haben. Anfang des Jahres stellte er seinen eigenen Spotify-Kanal vor und erst kürzlich verkündete er, dass ‚How Much A Dollar Costs’ sein Lieblings-Lied von Kendrik Lamar ist.


Dee Snider und Mike Portnoy: Spotify-Gründer Ek ist ein „gieriges Miststück“

In einem Interview erklärte Spotify-Gründer und -CEO Daniel Ek kürzlich, wie Musikerinnen und Musiker aus seiner Sicht heutzutage arbeiten sollten. Er sagte: „Du kannst nicht alle drei oder vier Jahre Musik aufnehmen und denken, dass das genug sein wird.“ Er finde, Kreative sollten regelmäßig und in kurzen Zeitabständen ihre Songs veröffentlichen. Es dauert nicht lange, bis die Aussagen von Ek einen Shitstorm auslösten. Auch Dee Snider, ehemaliger Sänger von Twisted Sister“, sowie Mike Portnoy, Schlagzeuger der Band Dream Theater, kritisierten den Schweden nun scharf. Mike Portnoy schrieb auf Twitter: „Was für ein gieriges kleines Miststück. Es ist schlimm genug, dass…
Weiterlesen
Zur Startseite