Beastie Boys: Keine Werbung, kein Schwarzenegger-Film, keine neue Musik


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Es war ausdrücklicher Wille des 2012 verstorbenen Beastie-Boys-Rappers Adam Yauch alias MCA, dass seine Musik nicht für Werbungen verwendet werden darf. Das hielt der Musiker auch in seinem Testament fest: „Notwithstanding anything to the contrary, in no event may my image or name or any music or any artistic property created by me be used for advertising purposes“.

Seine ehemaligen Bandkollegen Mike Diamond und Adam Horowitz halten sich ausnahmslos an diesem Wunsch. So verhinderten sie, dass in Arnold Schwarzeneggers neuem Film „Sabotage“ das gleichnamige Lied der Band von 1994 verwendet werden dürfe. „Es hätte sich zu sehr nach Werbung angefühlt. Wir sind außerdem keine großen Fans von den letzten Arbeiten von Herrn Schwarzenegger“, so Mike D. im Rahmen eines Gerichtsprozesses, den die Band gerade gegen einen Energy-Drink-Konzern führt. Die Getränkefirma soll für Werbezwecke unerlaubterweise Musik der Gruppe verwendet haben. Auch gegen einen Spielzeughersteller gab es eine Klage.

Das Geld hätten sie zwar brauchen können, wie Diamond erklärte, aber die Bandlinie sei in puncto Werbung treng: „Wir haben seit dem Tod von MCA, Adam Yauch, nicht touren können. Wir können keine neue Musik machen … wir lassen unsere Songs auch nicht für Werbungen für kommerzielle Produkte verwenden“. Derzeit arbeiten die beiden verbliebenen Bandmitglieder an einer Autobiografie.

Kurz nach Yauchs Tod erzählte Diamond dem US-amerikanischen ROLLING STONE, dass er sich zwar durchaus vorstellen könne, wieder Stücke aufzunehmen, sich allerdings unsicher sei. „Aber Yauch hätte es aus tiefstem Herzen gewollt, dass wir jedes verrückte Ding machen, das wir jemals machen wollten.“

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