Blur: Hier das Making-Of zu „The Magic Whip“ sehen

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Blur: Hier das Making-Of zu „The Magic Whip“ sehen

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Blur haben am 24. April 2015 mit „The Magic Whip“ ihr achtes Studiowerk veröffentlicht. Wie umlängst berichtet, konnte sich die Platte auf Platz eins der U.K.-Charts platzieren – damit steht die Band in ihrem Heimatland zum sechsten Mal ganz oben.

Blur hatten keinen Druck im Studio

„The Magic Whip: Made In Hongkong“ wagt nun einen Blick hinter die Kulissen der Album-Aufnahmen. Diese fanden im März 2013 in Japan statt, nachdem einige Festival-Auftritte der Band ausgefallen waren. Dazu erklärt Damon Albarn: „Es lief deshalb so gut, weil wir keinen Druck hatten. Niemand gab uns einen Plan, wann und wie wir mit welchem Produzenten aufzunehmen hatten. Wir waren frei und hatten schlicht nichts anderes zu tun. Außerdem waren wir durch vorige Gigs aufeinander eingespielt“. Bassist Alex James fügt an: „Wir sagten einfach: Lass uns ins Studio gehen und anfangen!“.

Wie der amerikanische „ROLLING STONE“ berichtet, gestaltete sich der kreative Prozess zunächst so ergiebig, dass die Künstler sogar planten, das Werk in nur fünf Tagen einzuspielen, um es dann in der darauffolgenden Woche als Überraschungsgeschenk an die Fans auszuhändigen. Doch der berüchtigte Perfektionismus von Damon Albarn stand wohl doch dazwischen, so dass aus den spontanen Aufnahmen kein Schnellschuss folgte.

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2014 kehrte die Band erneut nach Hongkong zurück, um dort die losen musikalischen Fäden zusammen zu führen und das Werk zu Ende zu bringen. Die Dokumentation gewährt nicht nur Einblicke in das Studio, sondern zeigt die Musiker bei Ausflügen durch den Südosten Japans. „Ich fühlte mich wie ein Spaceman bei unserer Reise und machte mir Gedanken über Gefühle, die durch Angst und Isolation geprägt waren. Intensive Eindrücke sind immer eine gute Ausgangsbasis für lyrische Einfälle“, so der Sänger.

Faszination Nordkorea

Damon Albarn zog es sogar nach Nordkorea. Die Faszination schien bei Damon Albarn aber zu überwiegen – der 47-Jährige äußert in dem Video keine explizit kritischen Worte über das von Diktator Kim Jong-un geführte kommunistische Land. Albarn beließ es bei der Äußerung, dass es „kein Internet, kein Telefon und keine Werbung“ gab.

Um sich selbst einen Eindruck zu machen, kann das „Making-Of“ hier in voller Länge angesehen werden:

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