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Highlight: Die Ärzte: 10 kuriose Fakten über „die beste Band der Welt“

Bonaparte mit Deichkind und „Alles Schon gesehen“ bei den Ärzten auf der Bühne

Egal was manch einer gegen folgende Bands zu mäkeln hat, live sind sie einfach eine Freude. Wer schon einmal mit Deichkind, Bonaparte oder den Ärzten gefeiert hat, ja schier ausgerastet ist, weiß das am besten. Rumstehen ist bei diesen Acts nicht, die mit ihren Voll-Auf Die-12-Lyrics Mitgröl-Garantie bieten, während sie sich selbst mit Schlauchboot (Deichkind), weißen Freak-Pferden (Bonaparte) oder einfach nur während eines Pappbecher-Weitwurf-Wettberwerbes (Die Ärzte) durch die Menge wühlen.

Jetzt stelle man sich aber bitte noch folgendes Szenario vor: Monsieur Bonaparte Tobias Jundt höchstpersönlich und Deichkind entern die Bühne während eines Ärzte-Konzertes und tanzen zu ihrem eigenen Song „Alles Schon Gesehen“, welchen sie sich als einzige im Saal via Kopfhörer reinziehen und dazu performen. Die Ärzte spielen derweil unbehelligt weiter.

Sogar für diese Bands zu abgedreht? Da müssen wir widersprechen: Alles geschehen am letzten Samstag, als die Ärzte in Bamberg in der Stechert Arena auftraten. Natürlich wusste das Alt-Punk-Rock-Trio um Bela B, Farin und Rod davon und nutze die Situation für eigene Zwecke. Quasi als Revanche sollte Jundt den Song „Ist das noch Punkrock?“ in einer Besenkammer der Stechert Arena remixen. Dies gelang mit Bravur und auch noch in Rekordzeit von 84.04 Minuten.

Hier kann man sich beides anhören oder ansehen, je nach dem. Wenn man es tut, beneidet man direkt jeden, der es in Bamberg miterleben durfte.

 

Die Ärzte – Punkrock (BONAPARTE REMIX) by BONAPARTE

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PANEL 2019: Bonaparte votet mit

Der König der Freaks und Gaukler – so könnte man das Image von Tobias Jundt aka. Bonaparte zusammenfassen. 2006 wurde die Idee zu dem bunten Performance-Kollektiv geboren, deren Mitglieder aus der ganzen Welt stammen, und das von dem Schweizer Künstler dirigiert wird. Als Heimatstadt geben Bonaparte auf ihrer Facebook-Seite natürlich St. Helena an, den unwirtlichen Ort, an dem ihr Namensgeber unfreiwillig seinen Lebensabend verbrachte. Ihre Shows: große Maskerade und halbnacktes über die Bühne Wirbeln. Spätestens seit 2008 und den trash-avantgardistischen Stücken wie „Anti Anti“ oder „Too Much“ mischen sie die Gemüter und Tanzflächen nicht nur in Deutschland auf. Fünf Alben sind…
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