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Corona-Krise: Udo Lindenberg richtet motivierende Worte an die Panikfamilie

Auch Panik-Kapitän Udo Lindenberg hat sich angesichts der aktuellen Corona-Krise zu Wort gemeldet – in einem langen Statement auf Facebook sprach er am Freitag (20.03.) allen Mut zu, bedankte sich bei jenen, die weiterhin für uns arbeiten gehen und macht nochmals darauf aufmerksam, dass es wichtig ist, Abstand zu halten und nach Möglichkeit einfach zu Hause zu bleiben.

Liebe PanikerInnen und Experten, die Welt is voll am Arsch und wir mittendrin.. aber Durchhängen is nich. Unser Kumpel Hoffnung is ja auch noch da und trägt uns durch die schweren Zeiten. Viele von euch powern grad rund um die Uhr, in den Krankenhäusern, Pflegeheimen, Apotheken und Supermärkten, notbetreuten Kitas und Schulen und auch zu Hause mit den Kids. Viele Künstler, Clubs, Kneipen und andere Selbstständige kämpfen ums Überleben, hängen in der Standby-Warteschleife und wissen nicht, wie‘s weitergeht. Und vor allem wann. Echt hart.

„Cool bleiben – das Gehirn einschalten“

Udo Lindenberg riet dazu, trotz der angespannten Situation bloß nicht in Panik zu verfallen und den Anweisungen der Regierung Folge zu leisten:

Cool bleiben – das Gehirn einschalten. Wie aussichtslos die Lage auch scheint, versuchen wir vielleicht trotzdem irgendwas Gutes zu finden. Auf jeden asozialen Vollhorst da draußen kommen jeden Tag tausende ÄrztInnen, Reinigungskräfte, LieferantInnen, KassiererInnen und PflegerInnen (die bis an die Grenzen ihrer Kräfte für uns alle da sind). Also jeder, der noch auf der Straße ist, volle Verantwortung, zwei Meter Abstand, come on volle Solidarität. ABER BESSER: BLEIB ZU HAUSE!!!!

Udo Lindenberg fordert: „Keine Corona-Partys“

„Keiner trägt irgendeine Schuld und wir alle sind betroffen. Lass uns jetzt zusammenhalten. Konsequenz hat einen Namen. Ein Clan, ein Blut. Wie in einer großen Family, unsere Panikfamily. Zu Hause bleiben, wenn es geht, volle Solidarität und ZERO Tolerance mit Corona Paadys!! Weil desto schneller isses dann vorbei und wir können wieder das Leben feiern.“ Der Musiker sieht aber auch eine Chance in der derzeitigen Situation „Dass wir unser System neu durchchecken, dass wir endlich die Menschen wertschätzen und anständig bezahlen, die den Laden am Laufen halten!! Ohne euch geht gar nix.“


„Verzweifelte Musiker“: Musikrat übt mit offenem Brief Druck auf Kanzlerin Merkel aus

In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder haben Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrats, und Generalsekretär Prof. Christian Höppner an die Bundesregierung appelliert, in der Corona-Krise mit der verantwortungsvollen Öffnung Bildungs- und Kultureinrichtungen im Musikbereich rasch wieder zu beginnen. Es gebe mittlerweile intelligente Lösungsvorschläge für Hygiene-Konzepte, auf deren Basis eine Wiederinbetriebnahme vieler Institutionen möglich sei. In dem Brief heißt es: „Unter der nahezu kompletten Schließung der Orte, an denen Musik erklingt bzw. vermittelt wird, leiden nicht nur 13 Millionen Menschen der Amateurmusikszene und eine Million Menschen in der professionellen Musikszene,…
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