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Der Papst auf dem Cover des US-ROLLING-STONE!


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Ist Papst Franziskus der Rockstar unserer Zeit? „The Times They Are A-Changin'“ heißt die aktuelle Titelgeschichte des US-amerikanischen ROLLING STONE, in Anlehnung an den Bob-Dylan-Song, mit dem der Sänger eine Revolution herbeisehnte. Auf dem Cover der Ausgabe ist Papst Franziskus zu sehen, der freundlich, aber zielstrebig in die Kamera lächelt.

Als erster Geistlicher schafft es das Oberhaupt der katholischen Kirche auf ein ROLLING-STONE-Titelbild. In der von Mark Binelli geschriebenen Geschichte geht es um die Hintergründe für die steigende Popularität des Pontifex, und welche Art Revolution er für seine Glaubensgemeinschaft anstrebt. Eine „sanfte“ Revolution sei es, mit der Franziskus sich bemühe, den ökonomisch Benachteiligten zu helfen.

Soziale Gerechtigkeit zu schaffen, so Binelli, sei die Amtsaufgabe des 77-Jährigen, und das passe hervorragend in unsere Zeit. Dessen Vorgänger, Papst Benedikt, kritisiert der ROLLING-STONE-Autor scharf: Der sei ein „Traditionalist, der Teenager in ihren Alpträumen heimsucht“.

Besonders beeindruckt, schreibt Binelli, sei er auch von Kommentaren Franziskus‘ gewesen, in denen er sich nicht mehr explizit gegen homosexuelle Christen wendet. Der Papst verkörpere dabei die Haltung: „Wer bin ich, dass ich glaube darüber urteilen zu können?“

Die komplette Titelgeschichte lesen Sie hier.

Die deutsche Übersetzung folgt in Kürze.

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Gunter Blank geht essen: Über die ganze Pracht Asiens

Vor vielen Jahren, als der  Stadtstaat noch als humorlose Diktatur galt, die Kaugummispucker mit drakonischen Strafen disziplinierte, erzählte mir ein Freund von einem Zwischenstopp in Singapur und von den zahllosen kleinen Imbissen, die in riesigen Malls eine Vielfalt an atemberaubenden Gerichten anboten, wie man sie wohl in keinem anderen Land der Erde finden würde. Der  Verfasser, damals noch auf Rehrücken und Lammkeulen fixiert, nahm es zur Kenntnis, und da er auch kein singapurisches Restaurant kannte, war die Geschichte bald wieder vergessen. Erst Ende letzten Jahres, als die „Hawker-Kultur“ für ihre einzigartige Vielfalt von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt…
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