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Die 100 besten Musiker aller Zeiten: Die Essays. Platz 100 bis 91


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Rund 50 Jahre, nachdem Elvis in den Sun-Studios „That’s all Right“ einspielte, hat ROLLING STONE das erste halbe Jahrhundert des Rock’n’Roll im großen Stil gefeiert. Wir baten ein Gremium aus 55 Musikern, Autoren und Plattenfirmen-Managern, die einflussreichsten Musiker dieser Ära auszuwählen. Die Liste der 100 Musiker ist ein Beitrag zur Rock-Historie, umfasst die Beatles ebenso wie Eminem. Sie reicht vom Rock-Pionier Chuck Berry bis zu Blues-Mann Howlin’ Wolf.

Die Essays über die 100 Besten stammen aus prominenter Feder: Ezra Koenig von Vampire Weekend zollt dem Rapper Jay-Z Tribut. Britney Spears verneigt sich vor „Godmother“ Madonna. Rock’n’Roll hat eine glorreiche Vergangenheit.

Lesen Sie hier, die Plätze 100 – 91.

Talking Heads Live In New YorkNEW YORK – JANUARY 01: David Byrne and Chris Frantz (drums) and Tina Weymouth (bass) from Talking Heads perform live on stage in New York in 1977 (Photo by Richard E. Aaron/Redferns) jw100. Talking Heads

Von Dave Sitek

Ich wuchs mit Hardcore-Punk auf, und Hardcore kennt nun mal keine Kompromisse. Die Talking Heads waren die erste Band, die in unseren Augen Gnade fand. Der erste Song, den ich wirklich mochte, war „Once In A Lifetime“. MTV hatte gerade angefangen, seine Tentakel in unser Leben auszustrecken, und dieser Song schien die Hymne der vollgekoksten Erwachsenen zu sein, die noch irgendwie einen Sinn in ihr Leben zu bringen versuchten. „Remain In Light“ war zum Teil Ambient, hatte aber beeindruckende Lyrics und unglaublich einfallsreiche Percussion- und Bass-Parts.

Wenn man bei einer Talking Heads-Aufnahme der Bass-Melodie folgt, glaubt man zu wissen, in welche Richtung sich der Track entwickelt. Und dann hört man die Drums und stellt fest, dass sie sich in eine ganz andere Richtung bewegen. Und dann hört man David Byrnes Lyrics und denkt sich: „Das ist ja wieder ein völlig anderer Song.“ Und dann kommt die Gitarre – und plötzlich verschmelzen mehrere Songs zu einem. Ich vermute fast, dass sie auch Brian Eno, ihren Produzenten, wie ein Instrument einsetzten.



Tom Pettys Familie wütend auf Donald Trump – „Das hätte er nie gewollt“

Zu Donald Trumps Wahlkampf-Auftritt in Tulsa, Oklahoma am Samstag (20. Juni) kamen nur sehr wenige Menschen. Als wäre das nicht schon ärgerlich genug für den derzeitigen US-Präsidenten, gab es nun auch noch Ärger wegen eines Songs, den er benutzte. Zum Einzug des Events wurde der Hit „I Won’t Back Down“ des verstorbenen Rockstars Tom Petty gespielt – und das gefiel dessen Familie gar nicht. Tom Petty sei das Gegenteil von Trump „Tom Petty hätte nie gewollt, dass einer seiner Songs für eine Hasskampagne genutzt wird“, stellte die Familie auf dem offiziellen Twitter-Account des Sängers klar. Es hätte gar keine Erlaubnis…
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