Podcast: Freiwillige Filmkontrolle


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Dschungelcamp 2017, Tag 11: Warum Honey bleiben muss – und Gina-Lisa endlich fliegt

Ist eigentlich jemandem aufgefallen, dass der Mann, der sich Honey nennt, der Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow ist? Aber hier leben, nein danke. Pure Vernunft darf niemals siegen.

Und wer ruft überhaupt  für die Teilnehmer an? Wurde das mal untersucht? Man muss ja eine ganz lange Nummer wählen und die richtige Kandidatennummer dazu. Ich möchte zum Beispiel, dass Hanka und Kader, aber auch Florian und Icke bleiben. Aber Honey auch. Eigentlich möchte ich, dass alle bleiben. Außer Jens vielleicht, der nach seiner Brandrede einen Baum anbumst.

Und hat Honey nach seiner Verweigerung „dreckig“ gegrinst, wie beklagt wird – oder verlegen? Er grinst einfach IMMER. Alexander Honey ist so eine Art Paul Watzlawick des Lagers: „Es ist immer diese Sender-und-Empfänger-Geschichte. Zwischenmenschliche Kommunikation ist echt komplex. Man würde es mir innerhalb von zwei Sekunden anmerken, wenn es eine Fassade geben würde – aber es gibt keine.“ Er IST die Fassade. Und das merkt man ihm in zwei Sekunden an. Honey hat CHUZPE. „Mein Beschützerinstinkt ist riesengroß – ich bin Skorpion“, brüstet sich der Schnullige. Er retttet Gina-Lisa vor einer Fliege. Er dankt den Zuschauern dafür, dass sie ihm „die Stange halten“.

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Der Horror: deutsche Wörter

Marc nominiert sich selbst für die Dschungelprüfung – und alle anderen nominieren ihn auch. Honey macht natürlich mit: „Wenn ich kann, dann gebe ich alles. Ich bin auch ständig am Abhusten.“ Wenn er nicht kann, gibt er nicht alles. Heute kann er und muss nicht alles geben. Er tapert im Kängurukostüm an einem Draht entlang, dirigiert von Marc, der bie Drahtberührung mit Sirup und Ameisen übergossen und mit milden Stromschlägen traktiert wird. Für Marc kein Ding: Als absoluter Horror gilt ihm „deutsche Wörter buchstabieren“. Oder deutsche Wörter SAGEN.

Icke ist grantig – nach Regelverstößen müssen die Insassen 15 Luxusartikel abgeben und die Zigaretten abgeben. Überraschend fuchtig droht er damit, dass „den RTL-Laden kurz und klein reißen“ werde, wenn er seine Kette nicht zurückbekommt. Dann geht es aber doch nur um die Zigaretten. Für einen Moment grummelt er etwas von Abschied. Im Dschungeltelefon versucht er eine Verhandlung: „Man hätte vorher vielleicht noch ’ne gelbe Karte geben sollen, ’ne kleine Verwarnung.“ Er bittet um eine Chance. Wird abgelehnt.

Honey muss bleiben

Marc erinnert nach bestandener Prüfung an die Regeln. Der herrscherliche, mahnende Ton gefällt Hanka und Kader nicht. Sie kennen Marc so nicht. Marc hat jetzt gemerkt, dass er gewinnen kann – aber nur gegen die beiden Frauen. Honey unterstützt den unwahrscheinlichen Partner. Er hat schon am Anfang gemerkt, dass er gewinnen kann. Er ist der Mann, den man zu hassen liebt. Er muss bleiben, weil seine Rolle als Spalter, Narzisst, Hypochonder und Kindermilchschokoladenlächler unentbehrlich ist.

Und er bleibt. Gina-Lisa ist die Entbehrliche. Sonja Zietlow hat es gesagt: „Sie ist immer auf der Seite desjenigen, mit dem sie gerade spricht.“

Sonja kann ganz gut den „Paten“ imitieren.

Favoriten: Marc wird sich gegen Hanka behaupten müssen. Es wird vermutlich nicht, wie Honey sagen würde, mit einem Sprechakt entschieden.

Dschungelcamp 2017, Tag 11: die besten Fotos

RTL / Stefan Menne
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Tarantino widmet sich in seinem neuen Werk „Once upon a Time in … Hollywood“ dem Jahr 1969, kontrastiert den Untergang der Goldenen Ära der Traumfabrik mit den Morden der Manson Family. Auf Blu-ray erscheint außerdem der Vietnam-Film-Klassiker „Apocalypse Now“ von Francis Ford Coppola. Ist der „Final Cut“ der definitive – und was zeichnet ihn 40 Jahre später aus? Freiwillige Filmkontrolle – Folge eins: Zum Auftakt des neuen Podcast von ROLLING STONE besprechen die Redakteure Sassan Niasseri und Arne Willander beide Werke. Warum ist die Figur der Sharon Tate so schwach – und die des Marlon Brando aus den Fugen geraten? Warum…
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