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ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE

Ende einer Ära: Das legendäre Studio Ghibli produziert vorerst keine Animes mehr

Nach fast 30 Jahren Erfolgsgeschichte wird das Studio Ghibli erst einmal keine weiteren Animes mehr produzieren. Damit ist „When Marnie Was There“ (Omoide no Mânî) von Hiromase Yonebayashi der letzte Film des legendären Animationsstudios, das seit seiner Gründung 1985 vor allem auch mit den Filmen von Hayao Miyazaki sowohl unter Fans als auch bei Kritikern großes Renommee erlangt hat.

Der für „Chihiros Reise ins Zauberland“ oscarprämierte Regisseur hatte die goldene Ära des japanischen Kino-Animes noch vor Gründung des Studio Ghibli mit dem Film „Nausicaä aus dem Tal der Winde“ eingeleitet und über die letzten Jahrzehnte immer wieder mit hochgelobten Produktionen weiter verfestigt.

Gleich die erste Filmproduktion des Hauses, „Das Schloss im Himmel“ im Jahr 1986, wurde zum Kassenschlager. Es folgten Meisterwerke der jüngeren Animationsfilmgeschichte wie „Die letzten Glühwürmchen“ von Isao Takahata – ein Film, der sich mit großem Einfühlungsvermögen und sehr ernsthaft mit der Katastrophe der Atombombenabwürfe in Japan beschäftigte – und „Prinzessin Mononoke“ von Miyazaki. „Chihiros Reise ins Zauberland“ stellte 2002 mit seinem Gewinn des Oscars für den besten Animationsfilm und dem Goldenen Bären auf der Berlinale den Höhepunkt in der Entwicklung japanischer Zeichentrickfilme dar.

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Toshio Suzuki, der Leiter von Studio Ghibli, betonte, dass das Aus nicht endgültig sein müsse. Momentan sei die Herstellung der Animationsfilme (zuletzt beendete Miyazaki mit „Wie der Wind sich hebt“ seine internationale Karriere) allerdings zu den bisherigen Qualitätsstandards nicht mehr finanzierbar. Es gibt Gerüchte, dass auch eine Umstrukturierung des Studios bevorstehen könnte.

Die Geschichte des Zeichentrickfilms hat das japanische Filmstudio jedenfalls entscheidend mit beeinflusst.

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