Highlight: Das sind die erfolgreichsten YouTube-Videos in Deutschland

„Es ist Zeit“: Deutsche Musiker protestieren für Homo-Ehe

Der Druck auf deutsche Politiker wächst: Selbst im christlich geprägten Irland konnte die Einführung der Homo-Ehe am 23. Mai 2015 durchgesetzt werden – und auch in der deutschen Bevölkerung ist der Wille zur Gleichstellung da.

Dass die Gesellschaft längst für diesen notwendigen Schritt bereit ist, steht außer Zweifel, doch Bundeskanzlerin Merkel gibt sich bislang zurückhaltend, was das Thema betrifft. Die Angst, das konservative christdemokratische Lager mit einem entsprechenden Gesetzesentwurf zu verschrecken und damit potentielle Wählerstimmen zu verlieren, ist wohl immer noch recht hoch.

Mehrheit der Gesellschaft will Homo-Ehe

150 Prominente und darunter auch viele deutsche Musiker haben sich nun in einem offenen Brief für die Homo-Ehe ausgesprochen. Unter den Fürsprechern finden sich Udo Lindenberg, Nena, Die Ärzte, Lena Meyer-Landrut und Xavier Naidoo.

Organisiert wurde die Aktion von den Polit-Aktivisten Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer. Das hohe Maß an Unterstützung scheint sie allerdings überrascht zu haben: „Wir haben bereits vorher mit solider Zustimmung gerechnet. Doch die Stärke und Kontinuität der Unterstützung, die uns begegnet ist, war beeindruckend“, teilte Speer „Spiegel Online“ mit.

Unter dem Slogan „Es ist Zeit“ appellieren die Aktivisten an die Vernunft der Kanzlerin: „Für immer mehr von uns, mittlerweile eine überwältigende Mehrheit unserer Gesellschaft, ist Gleichheit nur möglich, wenn die Liebe zwischen zwei Menschen nicht mit zweierlei Maß gemessen wird.

„Unser Land verlangt und verdient dies!“

Neben der Öffentlichkeitswirksamkeit durch die prominenten Befürworter wurde auch eine Online-Petition eingerichtet, mit der sich Bürger für die Durchsetzung der Homo-Ehe einsetzen können.

Eine vollständige rechtliche Gleichstellung der Ehe für homosexuelle Paare zeichnete sich derzeit politisch noch nicht ab. Für die Unterzeichner ein Unding: „Unser Land verlangt und verdient dies.


Feine Sahne Fischfilet in Zitadelle Spandau in Berlin: Unterlassungserklärung für CDU

Nach dem Vorwurf Feine Sahne Fischfilet hätten während eines Konzertes in der Spandauer Zitadelle gegen die Auflagen des Bezirksamts Berlin Spandau verstoßen, hat die Band eine Unterlassungserklärung der Berliner CDU und dem Bezirksamt Spandau erwirkt. Ausgangslage war ein Streit mit den Behörden, die beim Auftritt von Monchi und Kollegen Ende August angeblich mehrere Verstöße feststellten. Die Band soll unter anderem Bier in Glasflaschen verteilt haben. Allerdings stellte sich diese Meldung als falsch und irreführend heraus: Die lokale CDU und das Bezirksamt Spandau hätten die reibungslose Konzertveranstaltung in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen und bewusst Falschmeldungen gestreut. Feine Sahne Fischfilet erwirkten nun…
Weiterlesen
Zur Startseite